Brutale Hebamme verprügelt Baby: Trotzdem muss sie nicht in den Knast!

Sofia (Bulgarien) - Drei Jahre ist es her, als die Hebamme Emiliya Kovacheva ein kleines Baby brutal mit der Faust ins Gesicht schlug, weil es bitterlich weinte. Damals wurde sie zu 18 Jahre Gefängnis verurteilt. Doch nun hat das Gericht seine Entscheidung geändert...

Weil das Kind nicht aufhören wollte zu weinen, schlug sie dem armen Baby ins Gesicht und verletzte es schwer. (Symbolbild)
Weil das Kind nicht aufhören wollte zu weinen, schlug sie dem armen Baby ins Gesicht und verletzte es schwer. (Symbolbild)  © 123RF/Symbolbild

Hebammen zählen für werdende Mütter zu den wichtigsten Personen während und nach der Schwangerschaft. Vor allem nach der Geburt sollten sie die Säuglinge liebevoll umsorgen.

Dass das nicht immer so ist, zeigt der Fall der Hebamme Emiliya Kovacheva. Im Jahr 2015 schlug sie im Krankenhaus in Sofia ein erst vier Tage altes Baby direkt ins Gesicht, weil es nicht aufhören wollte zu weinen, berichtete "Daily Mail".

Zudem soll sie das Mädchen namens Nikol Dimitrova heftig gerüttelt und sogar gebissen haben! Der Grund für ihre grausame Tat ist unglaublich: Wegen einer 24-Stunden-Schicht fühlte sie sich so gestresst, dass sie die Beherrschung verlor.

Der Angriff war sogar so brutal, dass die Ärzte bleibende Hirnschäden bei dem Kind vermuteten, an welchen es sterben könnte. Entgegen aller Befürchtungen erholte sich das Kind jedoch von seinen Verletzungen.

Überwachungskameras des "SofiaMed-Krankenhaus" filmten den brutalen Angriff der Hebamme. Das Gericht verurteilte Kovacheva im September 2017 zu 18 Jahren Haft.

Ein Jahr später änderte das Gericht plötzlich seine Entscheidung, berichtet nun "The Sun". Weil sie alleinerziehende Mutter ist und sich um ihre pflegebedürftigen Eltern kümmern muss, wurden aus den 18 Jahren Haft 18 Jahre Hausarrest!

Kovacheva war das noch nicht genug und forderte mehr Freiraum, was jedoch vom Gericht abgelehnt wurde.

Über das Urteil des Gerichts sind die Eltern des Kindes empört. Das Baby erlitt durch die Prügel-Attacke schwere Verletzungen und eine Epilepsie.

Titelfoto: 123RF/Symbolbild


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