In Überzahl! Chemie Leipzig gibt Führung im Stadtderby her

Leipzig - Tabellenführer BSG Chemie Leipzig büßt in der Oberliga NOFV-Süd weiter Punkte ein. Die Leutzscher verpassten im Stadtderby gegen den FC Inter Leipzig am Samstag den Sieg und kamen nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus. Benjamin Schmidts Tor (11.) wurde spät durch Adrian Bravo (79.) gekontert. Am Ende standen nur noch 20 Spieler auf dem Feld. Damit sind die Grün-Weißen seit drei Ligaspielen sieglos.

Chemie Leipzig verpasste am 13. Spieltag den elften Sieg im Stadtderby gegen den FC Inter. (Archivbild)
Chemie Leipzig verpasste am 13. Spieltag den elften Sieg im Stadtderby gegen den FC Inter. (Archivbild)  © BSG Chemie Leipzig/Christian Donner

Nach dem bitteren 0:5 im Spitzenspiel vor einer Woche bei Mitabsteiger FSV Luckenwalde (TAG24 berichtete) wollte und musste die BSG eine Reaktion zeigen - auch hinsichtlich des Luckenwalder Sieges am gestrigen Freitag in Sandersdorf (2:1).

Im Alfred-Kunze-Sportpark setzten zunächst die Gäste aus dem Leipziger Osten das erste Ausrufezeichen: Toptorschütze Adrian Bravo verpasste nach einer Flanke aber die Führung.

Chemie presste früh und belohnte sich nach gut zehn Minuten mit dem 1:0: Keeper Hosseini Helal wehrte einen Schuss mit den Fäusten ab, Benjamin Schmidt staubte aufs leere Tore ab (11.).

Inter blieb mutig und der Gastgeber konnte froh sein, dass es kurz vor der Halbzeit keinen Elfmeter für den FCI gab.

Nach dem Seitenwechsel war das Team von Trainer Heiner Backhaus am Ausgleich dran, doch der Platzverweis gegen Christopher Misaki machte den Gästen einen Strich durch die Rechnung - dachten alle. Denn Bravo schlug doch noch zu, erzielte in der 79. Minute mit seinem 14. (!) Saisontor das durchaus verdiente 1:1. In der Nachspielzeit flog Chemies Torschütze Schmidt auch noch mit Gelb-Rot vom Feld (90.+2).

Durch das Remis liegt die BSG Chemie nun nur noch zwei Zähler vor Verfolger Luckenwalde. In der Länderspielpause gastieren die Leutzscher im Sachsenpokal-Achtelfinale nächsten Samstag (13.30 Uhr) bei Siebtligist Fortuna Trebendorf in der Oberlausitz. Gewinnen die Grün-Weißen und kommt auch Erzrivale Lok in Auerbach eine Runde weiter, gibt es im Viertelfinale das direkte Aufeinandertreffen am 21. November im AKS (TAG24 berichtete).

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