Chemie erkämpft sich Sieg gegen leidenschaftliche Rathenower

Rathenow - Mit einem 1:0 (41., Kind) erkämpfte sich Chemie Leipzig am Samstag in Rathenow die nächsten drei Punkte. Das Siegtor musste Torschütze Kind in der zweiten Halbzeit jedoch teuer bezahlen: Nach einer hitzigen Szene im Strafraum ging er zu Boden und musste ausgewechselt werden.

Sieg für Chemie Leipzig! Gegen Optik Rathenow gab es die nächsten drei Punkte. (Archivbild)
Sieg für Chemie Leipzig! Gegen Optik Rathenow gab es die nächsten drei Punkte. (Archivbild)  © Screenshot/facebook.com/bsg.chemie.leipzig/Archiv

Rathenow zeigte sich zunächst leidenschaftlich, indem Wilcke in den Strafraum der BSG stürmte, dort versuchte, einen Elfmeter zu provozieren und sich dann auch noch ein Kopf-an-Kopf-Duell mit Wajer lieferte.

Abgesehen von einer gelben Karte für Schmidt in der 6. Minute blieben die Leipziger jedoch diszipliniert und lieferten in der 9. sogar die erste Großchance.

Petracek konnte von links auf den zuvor ermahnten Schmidt in die Mitte spielen, der den Ball sicherlich schon drin sah. Rathenow-Keeper Hiemann konnte ihn dann allerdings doch noch von der Linie kratzen.

Davon abgesehen war das Niveau zunächst jedoch vor allem eines: ausbaufähig. Immer wieder kam es zu Fehlpässen auf beiden Seiten. In der 28. Minute folgte die zweite Gelbe für Chemie, nachdem Leroy Rathenows Wajer gefoult hatte.

Erst in der 40. Minute dann wieder Spannung im Spiel: Bury wurde im Strafraum gelegt und der Schiri gab Elfmeter. Kind trat an und knallte den Ball in die rechte Ecke. Rathenow-Keeper Hiemann war zwar noch dran, konnte das Teil aber nicht mehr ablenken. 1:0 für Chemie!

Chemie Leipzig gegen Optik Rathenow: Kind hat es erwischt

Das Spiel war jedoch von zahlreichen Fehlpässen gezeichnet. (Archivbild)
Das Spiel war jedoch von zahlreichen Fehlpässen gezeichnet. (Archivbild)  © Screenshot/facebook.com/bsg.chemie.leipzig/Archiv

Auch in der zweiten Hälfte gab sich Rathenow zunächst kämpferisch, doch Chemie übernahm schnell wieder die Kontrolle.

Nach einem Versuch der Gastgeber in der 49. folgten zwei Chancen der Leipziger in der 53. und 56. Minute. Die BSG schien um einiges fitter aus der Pause zurückgekehrt zu sein.

Ein paar Gelbe Karte hagelte es dann allerdings doch noch. Eine davon traf Bury (65.). Zuvor war es jedoch Rathenow-Coach Kahlisch, der die Karte sah, nachdem er sich offensichtlich einmal zu oft beschwert hatte.

Immerhin schien der Ärger seiner Mannschaft gut getan zu haben: Rathenow schien plötzlich noch einmal aufzuwachen und lieferte gleich zwei Chancen in der 68. und 72. Minute. Der erste ging jedoch vorbei. Den zweiten konnte Bellot ohne Probleme halten.

In der 80. noch einmal Aufregung im Leipziger Strafraum. Nach einem Freistoß der Gastgeber gingen mehrere Spieler zu Boden. Das Spiel muss länger unterbrochen werden. Leipzigs Kind und Rathenows Zingu traf es dabei wohl härter. Während der Chemiker unter dem Beifall der Fans jedoch nach einigen Minuten wieder stand, musste Zingu mit der Trage abtransportiert werden. Schließlich wurden beide ausgewechselt und der Schiri entschied auf acht Minuten Nachspielzeit.

Das Spiel wurde noch einmal hitzig und es hagelte Gelbe Karten auf beiden Seiten. Abgesehen von einer Flanke der Gastgeber lief das Match aber nur noch aus und Chemie ging mit einem 1:0 nach Hause.

Nächsten Samstag begrüßt die BSG im Alfred-Kunze-Sportpark Meuselwitz. Los geht es um 13.30 Uhr.

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