Fußballgott wendet sich von Chemie ab! BSG verliert bei Altglienicke

Berlin - Das Glück sollte ihnen dieses Mal nicht hold sein. Zu Gast bei der VSG Altglienicke kassierte die BSG Chemie Leipzig eine 2:3-Pleite. Nach einem schnell Führungstreffer durch Kind bauten die Gastgeber zunehmend Druck auf, erzielten noch vor der Halbzeit den Ausgleich (31., Preiß), bevor Uzan in der zweiten Hälfte einen Doppelpack köpfte (47., 71.). Das zweite Tor für Chemie durch Kind in der 83. Minute machte die Partie jedoch noch einmal spannend.

Das Glück war ihnen nicht hold: Gegen Altglienicke ging Chemie ohne Punkt nach Hause.
Das Glück war ihnen nicht hold: Gegen Altglienicke ging Chemie ohne Punkt nach Hause.  © Screenshot/facebook.com/bsg.chemie.leipzig/Archiv

Die Leipziger gingen zunächst schnell in Führung: Nachdem Chemie-Keeper Bellot eine Chance der VSG parieren musste (1. Minute), wurde Bury bereits eine Zeigerumdrehung später im Strafraum der Gastgeber gefoult.

Kind verwandelte den daraus resultierenden Elfmeter unhaltbar ins rechte Eck mit seinem dritten Saisontor zum 1:0 für die BSG.

Die VSG schien daraufhin zunächst etwas ins Straucheln zu kommen. In der 15. Minute folgte beinahe noch ein Eigentor eines Altglienicker Abwehrspielers.

Torwart Twardzik rettete jedoch zur Ecke. Die Chemiker hatten derweil eine gehörige Portion Glück: In der 18. Minute schoss VSG-Stürmer Uzan einen Leipziger im BSG-Strafraum an.

Die Berliner forderten Handelfmeter, den es jedoch nicht gab. Dann war Bellot gleich zweimal gefordert, parierte erst gegen Scheffel und kurz darauf gegen Steinhauer (20.).

Die Partie verlief weiter hitzig, während vor allem die Gastgeber den Druck immer weiter erhöhten. In der 31. Minute wurde dann Preiß von der VSG über links geschickt und lupfte den Ball über den rausstürmenden Bellot direkt ins Tor -1:1! Vor der Halbzeit wurde noch einmal Bellot geprüft, dann ertönte auch schon der Pausenpfiff.

Chemie Leipzig gegen die VSG Altglienicke: Irgendwann muss das doch mal klappen

Die Leipziger kämpften jedoch bis zum Schluss.
Die Leipziger kämpften jedoch bis zum Schluss.  © Screenshot/facebook.com/bsg.chemie.leipzig/Archiv

Zwei Minuten später flankte Preiß auf Uzan, der aus fünf Metern ins kurze Eck einköpfte - 2:1 für Altglienicke.

Leipzig erhöhte daraufhin den Druck: In der 52. Minute versuchte es Kind aus 25 Metern, was jedoch für Twardzik kein Problem darstellte.

Anschließend scheiterte der für Heinze eingewechselte Petracek jedoch ebenso am VSG-Keeper, wie fünf Minuten später Boltze. Bury zimmerte das Teil zudem knapp über die Latte.

Dann hatte die BSG eine Riesenchance durch Kind aus fünf Metern, doch auch der Stürmer konnte den Ball nicht im Tor unterbringen. Das Glück war in diesen Minuten ganz eindeutig auf Seiten der Gastgeber.

Wie sehr der Fußballgott auf Seiten der VSG war, zeigte sich in der 71. Minute: Nachdem Chemie den gegnerischen Kasten fast zehn Minuten lang beackert hatte, startete Altglienicke einen Konter über Skoda, der auf Uzan flankte. Der Mittelstürmer traf erneut per Kopf - 3:1 für die Hausherren!

Doch Chemie gab sich nicht auf. Bury flankte in Richtung VSG-Tor, der Ball wurde per Kopf verlängert, Kind stand genau richtig und musste nur noch einschieben - der 2:3-Anschlusstreffer war gefallen (83.)!

Chemie warf nun alles nach vorne. In der 90. Minute wurde Bury dann am Strafraum gefoult und forderte Strafstoß, doch es gab nur Freistoß. Den trat Boltze, doch ein Altglienicker klärte per Kopf zur Ecke. Das war die letzte Aktion des Spiels gewesen, dann ertönte der Schlusspfiff.

Das zweite Wunder in einer Woche blieb somit leider aus. Chemie Leipzig steht mit acht Zählern auf Platz zwölf der Tabelle.

Das nächste Spiel in der Regionalliga Nordost wartet am kommenden Samstag (13.30 Uhr) auf die Leipziger, wenn sie im Alfred-Kunze-Sportpark den Tabellenführer, die U23 von Hertha BSC empfangen.

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