So war Stanislaw Tillichs letzte Reise als Bundesratspräsident





Bundesratspräsident Stanislaw Tillich (57, CDU) traf sich mit Ungarns 
umstrittenen Regierungs-Chef Viktor Orbán (53, r.).
Bundesratspräsident Stanislaw Tillich (57, CDU) traf sich mit Ungarns umstrittenen Regierungs-Chef Viktor Orbán (53, r.).  © DPA

Budapest / Dresden - Letzte Reise als Bundesratspräsident: Zum Abschluss ist Ministerpräsident Stanislaw Tillich (57, CDU) nach Budapest geflogen. 

Zum letzten Mal konnte Tillich mit der Flugbereitschaft reisen - ab kommender Woche übernimmt turnusgemäß die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (55, SPD) das Amt.

Tillich traf sich u.a. auch mit Ungarns Regierungs-Chef Viktor Orbán (53). Dieser steht wegen seines Anti-EU-Kurses und seiner harschen Flüchtlingspolitik in der Kritik. 

Über den Inhalt des Gesprächs wurde zunächst nichts bekannt. Von der sächsischen Opposition war Tillich aufgefordert worden, "der aggressiven Rhetorik Orbáns deutlich" zu widersprechen.

Zuvor gedachte Tillich der Opfer der blutigen Niederschlagung des Volksaufstandes in Ungarn vor 60 Jahren. 

Zugleich erklärte er bei einer Feierstunde im Parlament, dass Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit die Werte seien, die das Zusammenleben in Europa prägten "und die Europa zu etwas Besonderem machen", so Tillich.

Titelfoto: DPA


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