Pakete im Drogeriemarkt abgeben? Budnikowsky und DPD mit Pilotprojekt

Hamburg - Eine Zusammenarbeit mit Zukunft? In Hamburg kann man seine Pakete seit kurzem auch in Drogeriemärkten abholen.

In der Drogerie-Kette "Budnikowsky" können künftig Pakete abgegeben werden.
In der Drogerie-Kette "Budnikowsky" können künftig Pakete abgegeben werden.  © Daniel Reinhardt/dpa

Ein entsprechendes Pilotprojekt haben die Hamburger Drogeriekette Budnikowsky und der Paketdienstleister DPD vor drei Monaten auf den Weg gebracht.

In 20 Filialen können seitdem Pakete abgeholt und verschickt werden. "Das läuft aus unserer Sicht sehr gut und sehr vielversprechend", sagte ein DPD-Sprecher am Samstag in Hamburg.

Beide Unternehmen könnten sich eine Ausweitung des Projektes vorstellen. Noch sei man aber in der Testphase. Wie lange die noch dauern werde, war zunächst unklar.

Budnikowsky-Geschäftsführer Christoph Wöhlke sagte: "Allerdings muss man ganz genau schauen, in welchen Filialen das räumlich und personell sinnvoll ist."

In den Drogeriemärkten werden Abholung und Versand der Retoure- oder vorfrankierten Pakete in der Regel an der Kasse abgewickelt. Das übernehmen die Mitarbeiter der Filialen.

Die DPD-Kunden können zudem die Test-Filialen online als Wunsch-Zustellort angeben. "Das schont auch die innerstädtischen Verkehre" weil die Fahrer für mehrere Pakete nur eine Adresse anfahren müssten, sagte der DPD-Sprecher weiter.

Das Projekt habe für beide Seiten Vorteile. Der Paketdienstleister könne sein Abgabepunkte-Netz verdichten und Budnikowsky könne die Kundenfrequenz erhöhen und so möglicherweise auch die Umsätze steigern.

Ein DPD-Mitarbeiter hat zwei Pakete in seinen Händen.
Ein DPD-Mitarbeiter hat zwei Pakete in seinen Händen.  © Monika Skolimowska/ZB/dpa

Titelfoto: Montage: Daniel Reinhardt/dpa, Monika Skolimowska/

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