Frau wird wegen Trunkenheits-Fahrt zur Polizei beordert: Was sie danach macht, ist kaum zu fassen

Büdingen - Es gibt Autofahrer, die den Anweisungen der Polizei ordnungsgemäß Folge leisten - und diejenigen Verkehrsteilnehmer, die ruhigen Gewissens darauf pfeifen. Ein besonders krasses Beispiel für eine Vertreterin der letzteren Personengruppe präsentierte sich am Mittwoch in Büdingen.

Ganz selbstverständlich verließ die 53-Jährige das Gelände der Polizeidienststelle - am Steuer ihres Wagens (Symbolbild).
Ganz selbstverständlich verließ die 53-Jährige das Gelände der Polizeidienststelle - am Steuer ihres Wagens (Symbolbild).  © 123RF

Wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Mittelhessen am Donnerstag mitteilte, musste sich eine 53-jährige Frau am Abend aufgrund eines unter Alkoholeinflusses verursachten Unfalls vor den Beamten verantworten.

Doch was war geschehen? Am 10. März verlor die Frau die Kontrolle über ihren Wagen, prallte gegen ein Verkehrsschild, einen Ampelmast und krachte letztlich gegen eine Verkehrsinsel.

Ihr Wagen erlitt dabei einen Totalschaden - in ihrem Atem wurde schließlich ein Alkoholwert von 1,8 Promille gemessen.

Doch bei der Aufnahme ihrer Personalien wurde schnell klar, dass die 53-Jährige keinen Führerschein mit sich führte.

Besonders heftig: Diesen hatte sie bereits im Jahr 2017 bei einer weiteren Trunkenheits-Fahrt abgenommen bekommen. Ein Jahr später wurde sie ebenfalls ohne Führerschein am Steuer erwischt, dennoch fuhr sie ohne Reue weiter.

Das absolute Highlight lieferte die Frau aber wohl definitiv nach ihrem Besuch auf der Dienststelle. Denn die Beamten konnten ihren Augen kaum trauen, als sie die Büdingerin erneut am Steuer ihres Wagens vom Gelände der Polizeidiensstelle fahren sahen.

Daraufhin wurde ihr Fahrzeug von den Beamten beschlagnahmt - zumindest kann sie mit diesem Auto vorerst keine weitere Straftat begehen.

Titelfoto: 123RF

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