Er wurde brutal verstümmelt! Was wird jetzt aus Kater Urmel?

Urmel wurden die Ohren abgeschnitten.
Urmel wurden die Ohren abgeschnitten.

Bünde - Es war ein schreckliches Schicksal, das der kleine Kater Urmel erleiden musste: Es wird vermutet, dass sein Vorbesitzer dem Tier einfach die Ohren abschnitt, um dessen Identität zu verschleiern und es schließlich auszusetzen (TAG24 berichtete).

Das Tierheim Bünde nahm den verletzten Kater ohne Ohren schließlich auf und kümmerte sich liebevoll um ihn.

Nachdem seine Geschichte bekannt wurde, rissen sich die Menschen förmlich darum, dem roten Tiger ein neues Zuhause zu schenken. Auch am Tag der offenen Tür des Tierheims, war er der heimliche Star.

Doch trotz der positiven Resonanz - aus ganz Deutschland und dem Ausland - hielten sich die Verantwortlichen in Bünde zurück. Die Befürchtung: Obwohl sich viele Interessenten meldeten, glaubte Tierheimleiterin Kathrin Sander, dass sich einige davon nur mit dem Kater brüsten wollen.

Der Verdacht erhärtete sich immer mehr, dass der Täter tatsächlich der ehemalige Besitzer gewesen sein soll.
Der Verdacht erhärtete sich immer mehr, dass der Täter tatsächlich der ehemalige Besitzer gewesen sein soll.

Fieberhaft lief parallel die Suche nach dem ursprünglichen Besitzer. Zwischenzeitlich wurde durch Spenden sogar eine Belohnung in Höhe von bis zu 1700 Euro ausgeschrieben. Doch die Suche blieb ergebnislos.

Seit August fristete Urmel deshalb sein Dasein im Tierheim. Jetzt gibt es allerdings gute Nachrichten: "Wir haben Urmel [...] vermittelt", wird Renate Siekkötter in der Neuen Westfälischen zitiert.

Mit anderen Artgenossen versteht sich Urmel zwar bis heute nicht, trotzdem fand man ein schönes, neues Zuhause für den roten Kater.

"Seine neuen Besitzer haben 14 Jahre Erfahrung mit Katzen, hatten jetzt aber kein Tier mehr. Sie kamen ins Tierheim, ohne dass sie Urmel überhaupt kannten. Sie waren im Urlaub, als die Tat bekannt wurde. Sie haben sich gleich für ihn interessiert. Da wussten wir, dass sie die richtigen für ihn sind."

Um sich zu vergewissern, dass es dem verstümmelten Tier gut geht, besuchte Kathrin Sander ihren ehemaligen Schützling am Sonntag. Sie ist zufrieden: "Er machte dort den Eindruck, als hätte er schon immer dort gelebt – völlig tiefenentspannt."

Was für ein schönes Happy End!


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