Mysteriös! 17-Jährige stirbt auf Schulhof, wenig später starten Maskierte einen Überfall

Büren (NRW) – Der plötzliche Tod einer 17-Jährigen auf dem Gelände des Schulungszentrums Büren wirft Fragen auf. Woran das Mädchen starb, ist bislang unklar. Doch auch ein anderer Vorfall bereitet den Beamten Kopfzerbrechen.

Das Schulungszentrum in Büren ist unter den Jugendlichen ein beliebter Treffpunkt.
Das Schulungszentrum in Büren ist unter den Jugendlichen ein beliebter Treffpunkt.  © Finke

Am Freitagabend fuhr der Notarzt am beliebten Treffpunkt des Bürener Schulungszentrums vor. In einer Runde von vier Mädchen war eine 17-Jährige bewusstlos zusammengebrochen und nach stundenlangen Reanimationsversuchen am Morgen darauf im Krankenhaus gestorben (TAG24 berichtete).

Warum die junge Frau starb, ist bislang unklar. Die Polizei ermittelt in alle Richtungen. Auch Alkohol- oder Drogengenuss können laut Informationen der Neuen Westfälischen nicht ausgeschlossen werden. Zunächst solle jedoch die Obduktion der Leiche am Mittwoch abgewartet werden.

Auch steht ein Überfall in der Bürener Innenstadt am Sonntagabend mittlerweile in einem rätselhaften Zusammenhang mit dem Tod der 17-Jährigen.

Zwei Maskierte stürmten die Wohnung einer vierköpfigen Familie und attackierten den Vater (52) mit Schlagstock und Pfefferspray. Als der 22-jährige Sohn (22) zur Hilfe eilte, flüchteten die Angreifer.

Noch am Abend konnte die Polizei einen der mutmaßlichen Täter (35) festnehmen. Am Dienstag wurde der zweite Tatverdächtige (25) ermittelt, so die Kreispolizeibehörde Paderborn. Aus Polizeikreisen kursierte bereits am Montag ein Hinweis, dass sich einer der Täter bei dem Überfall als Ex-Freund der 17-jährigen Toten ausgegeben haben soll.

Die Kreispolizeibehörde teilte am Dienstag mit, dass es sich bei dem überfallenen Wohnungsbesitzer nicht um den Vater des verstorbenen Mädchens handelte. Inwiefern die Fälle zusammenhängen, bleibt weiterhin rätselhaft.


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