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Bürgerdialog zu PEGIDA - OB Hilbert appelliert für Neuanfang

Dresden - Es geht doch! Erstmals seit Beginn der PEGIDA-Demos ist ein großer Bürgerdialog zustande gekommen. Etwa 1000 Dresdner, darunter auch Vertreter des Anti-PEGIDA-Lagers und PEGIDA-Demonstranten selbst, redeten am Mittwochabend in der Kreuzkirche miteinander.
Der Chef der Landeszentrale für Politische Bildung, Frank Richter, war der Moderator.
Der Chef der Landeszentrale für Politische Bildung, Frank Richter, war der Moderator.

Von Torsten Hilscher

Dresden - Erstmals seit Beginn der PEGIDA-Demos ist ein großer Bürgerdialog zustande gekommen. Etwa 1000 Dresdner, darunter auch Vertreter des Anti-PEGIDA-Lagers und PEGIDA-Demonstranten selbst, redeten am Mittwochabend in der Kreuzkirche miteinander.

Bis auf einen Zwischenfall blieb es friedlich: Ein Pegida-Anhänger und ein Redner gerieten verbal aneinander. Es wurde laut in der Kirche (siehe im Video oben). FDP-Politikerin Barbara Lässig (re. im Video) und Pfarrer i.R. Hanno Schmidt (links, hinter dem Zwischenrufer) schlichteten.

Eingeladen hatten OB Dirk Hilbert (44, FDP) und Superintendent Christian Behr. Hilbert sagte: „Wir, die Bürgerschaft dieser Stadt, wir alle stecken fest.“ Er schließe sich ausdrücklich ein.

Jeder habe inzwischen eine Meinung zu allem. Aber die Wortmeldungen würden immer frustrierter. Daher müsse der Kreislauf aus Standpunkten und Gegenstandpunkten endlich durchbrochen werden.

Ein aus Syrien stammender Dresdner rief die Bürger zu gemeinsamen Anstrengungen auf. „Denn die Größe einer Gemeinschaft zeigt sich bei der Bewältigung von Problemen.“ Er habe nicht erwartet, dass so eine Herausforderung wie jetzt die Flüchtlingskrise die Stadt so spalte. „Aber die Menschen, die hierherkommen, haben sich das nicht ausgesucht; sie wurden gezwungen, hierher zu kommen. Bitte öffnen Sie also Ihre Herzen.

PEGIDA-Mitbegründer René Jahn sagte begleitet von vereinzelten Buh-Rufen: „Unsere Stadt durchzieht ein tiefer Graben.“ Bürger würden vielfach nur vor vollendete Tatsache gestellt. Bürger und Politik hätten sich immer weiter voneinander entfernt. Daran seien (auch) die Medien nicht unschuldig. „Selbstverständlich ist Dresden weltoffen. Und das soll auch so bleiben.“

Die Veranstaltungsreihe soll fortgesetzt werden.

Udate: 17.12.2015, 17:00 Uhr

Nach Angaben der Veranstalter findet Runde zwei bereits im Januar statt. Unterdessen äußerte sich auch einer der beiden Beteiligten des lautstarken Zwischenfalls zum Auftakt am Mittwochabend.

Pegida-Sympathisant Ingolf Knaider (52) sagte MOPO24: „Ich stehe zu meinem Ausbruch.“ Er müsse er sich aber nicht bieten lassen, als rechtsradikal beschimpft zu werden.

Zuvor hatte Veit Kühne aus dem Lager der PEGIDA-Gegner trotz überzogener Redezeit die Abgabe des Mikrofons verweigert und Knaider nach Zwischenrufen beleidigt (siehe Video).

Die Rede Hilberts im Wortlaut:

OB Dirk Hilbert in der ersten Reihe.
OB Dirk Hilbert in der ersten Reihe.

„Wir, die Bürgerschaft dieser Stadt, wir alle stecken fest. Und ich schließe mich da ausdrücklich ein. Jeder von uns hat eine Meinung. Eine Meinung zur Unterbringung von Flüchtlingen, eine Meinung zu den montäglichen Demonstranten – auf der einen wie auf der anderen Seite. Über die Politik, über die Politiker. Eine Meinung über die Medien und eine Meinung über das Bild, das unsere Stadt in diesen Tagen bietet.

Ich höre und lese diese Meinung tagtäglich. Und was ich registriere: All diese Wortmeldungen werden immer frustrierter, wütender und immer kompromissloser. Jeder beharrt darauf, auf der richtigen Seite zu stehen. Die einzig richtige Meinung zu vertreten. Und damit meine ich nicht die Hassprediger auf den Demonstrationen, nicht die Irren, die Ausländer in unserer Stadt angreifen. Oder die Irren, die in Leipzig Polizisten verprügeln. Nicht die, die mir und meiner Familie Gewalt androhen!

Ich meine uns, die wir hier sitzen. Wir stecken fest. Und weil das so ist, sind die Exzesse, die ich gerade benannt habe, erst möglich. In der festen Überzeugung, dass wir diesen Kreislauf aus Standpunkten und Gegenstandpunkten durchbrechen müssen – dafür stehe ich hier und heute, aber vor allem als Oberbürgermeister zur Verfügung.

Dresden kann auch Dialog. Die Kreuzkirche am Mittwochabend.
Dresden kann auch Dialog. Die Kreuzkirche am Mittwochabend.

Allerdings unter zwei Bedingungen: Jeder von uns muss bereit seit, sich selbst und seine Meinung zu hinterfragen. Das gilt für die Politik, die Verwaltung; das gilt aber auch für Sie alle hier im Raum und für die Debatte in der gesamten Stadt. … Die zweite Bedingung: Ich bin nur bereit, auf dem Boden des Grundgesetzes zu agieren, und erwarte dies auch von meinem Gegenüber. Dies schließt jede Gewalt und jede Hetze aus.

Und noch einen letzten Gedanken: Dresden mag unter einem erheblichen Imageverlust leiden. Ich glaube aber, dass wir in der jetzigen Situation eine ganz besondere Chance liegt. Die Chance, dass wir über Demokratie, Toleranz und über Grenzen sprechen. Offen, kontrovers und ehrlich. Aus dieser Diskussion kann Dresden gestärkt hervor gehen, während in anderen Stadtgesellschaften vielleicht Dinge nur unter der Oberfläche brodeln. Lassen Sie uns diese Chance ergreifen und nicht dadurch wegwerfen, dass wir nur unsere Meinung für die richtige halten.“

Fotos: Tuerpe

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