Bürgermeister von Touristen genervt, die Spaghetti Bolognese bestellen

Bologna - Weltweit verzehren sich Menschen nach einer Kombi aus Hackfleisch, Soße und Pasta. Das beliebte Gericht Spaghetti Bolognese ist jedoch ausgerechnet dem Bürgermeister der italienischen Stadt Bologna ein echter Dorn im Auge.

Spaghetti mit Hackfleisch. Die einen lieben es, andere hassen es.
Spaghetti mit Hackfleisch. Die einen lieben es, andere hassen es.  © 123RF (Symbolbild)

Virginio Merola (64) hat es regelrecht satt, dass Touristen aus aller Welt ständig Spaghetti Bolognese bestellen und das Essen für seine Herkunft feiern.

Man könnte fast schon von einem Rachefeldzug des Politikers gegen die Nudelspeise sprechen. Er behauptet nämlich, dass dieses Gericht eigentlich gar nicht existieren dürfe und bezeichnet die Spaghetti und vor allem deren Herkunft als "Fake News".

"Spaghetti Bolognese gibt es nicht wirklich, aber sie sind auf der ganzen Welt berühmt", erklärte der Bürgermeister in einem Radio-Interview.

Wie die Daily Mail berichtet, hat der Mann nun eine Social-Media-Kampagne gegen Spaghetti Bolognese ins Leben gerufen, fordert Bilder aus aller Welt, wo diese in Restaurants als Spezialität des Hauses verkauft werden.

Ausstellen will er die Fotos am liebsten im heimischen Food-Erlebnispark, der Fico Eataly World.

"Es ist sehr seltsam, weltweit für ein Gericht berühmt zu sein, das nicht unser ist", meint Merola, der sich mehr freuen würde, wenn die Touristen wertschätzen, dass "Tagliatelle, Tortellini und Lasagne" in Bologna erfunden wurden.

Dieser Blick spricht Bände! Bürgermeister Virginio Merola (64) will Spaghetti Bolognese und den Verweis auf die Herkunft nicht mehr sehen.
Dieser Blick spricht Bände! Bürgermeister Virginio Merola (64) will Spaghetti Bolognese und den Verweis auf die Herkunft nicht mehr sehen.  © Imago

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