Bürgermeisterin erstattet Anzeige wegen Asyl-Lügen

Dorothee Obst, Bürgermeisterin von Kirchberg.
Dorothee Obst, Bürgermeisterin von Kirchberg.

Kirchberg - Die Bürgermeisterin von Kirchberg hat einen Strafantrag gegen den Urheber einer dreisten Fälschung gestellt.

Tagelang kursierte bei Facebook und Whatsapp eine Meldung, wonach auf dem Schulsportplatz ein Containerdorf für 200 Flüchtlinge aufgebaut werden soll. Darüber hinaus gebe es ein Angebot der Stadt Kirchberg, weitere Asylbewerber aufzunehmen.

Das stellte die Bürgermeisterin Dorothee Obst (freie Wähler) jetzt richtig: "Es wird ausdrücklich betont, dass es keinerlei Planungen der Stadt Kirchberg gibt, auf dem Schulsportplatz der Ernst-Schneller Grundschule ein Asyl-Containerdorf mit weiteren 200 Plätzen zu errichten."

Es gebe auch kein Angebot der Stadt, mehr Flüchtlinge aufzunehmen.

Vielmehr handelt es sich um einen gefälschte Pressemeldung, die auch als falscher MOPO24-Artikel verbreitet wurde.

"Der Artikel ist eine kriminelle Handlung, dem auf das Schärfste widersprochen wird. Ein entsprechender Strafantrag wurde bereits gestellt", erklärte Obst.

Nach wie vor gelte, dass Kirchberg 150 Asylbewerber aufnimmt und diese ab Mitte Oktober in kommunalen Wohnungen unterbringt.

Dieser MOPO24-Artikel ist leicht als Fälschung zu erkennen.
Dieser MOPO24-Artikel ist leicht als Fälschung zu erkennen.

Fotos: Ralph Koehler, Screenshot


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