Mann findet mysteriösen Zettel von Schulkind an seinem kaputten Traumauto und hat großes Glück

Buffalo (New York) - Andrew Sipowicz aus Buffalo in New York staunte am Montag nicht schlecht. Als er zu seinem Traumauto zurückkehrte, einem roten 2012er Mustang, war dieser an der linken Front stark verbeult. Dann sah der Student einen mysteriösen Zettel an dem Fahrzeug hängen. Dieser rettete ihm in jedem Fall den Tag.

Der Mustang 2012 war ordentlich zerbeult.
Der Mustang 2012 war ordentlich zerbeult.  © Twitter/Screenshot/@Andrew_Sipowicz

Geschrieben war die Nachricht von einer Schülerin, die in die sechste Klasse geht und genau wusste, was passiert war. So hatte das Mädchen in dem Fahrzeug gesessen, das den Unfall verursacht hatte - einem Schulbus, berichtet die "USA Today".

Dessen Fahrerin war nach dem Zusammenstoß mit dem geparkten Mustang einfach weitergefahren. Hätte die Schülerin nicht reagiert und Andrew Sipowicz kurz darauf einen Zettel geschrieben und an dessen Fahrzeug gehängt, wäre die Busfahrerin damit wohl durchgekommen. Denn Sipowicz hatte keine Ahnung, was geschehen war.

Der Student bekam dank der Sechstklässlerin jedoch sämtliche Informationen inklusive der Nummer des Busses und einer Zeichnung des Unfallhergangs. So schrieb die Jugendliche unter anderem: "Wenn sie sich fragen, was mit ihrem Wagen passiert ist. BUS 449 rammte ihr Auto... Eine Schulbusfahrerin hatte eine Kurve zu eng geschnitten und das Auto gerammt."

Der Amerikaner nutzte die Informationen, um das Unternehmen zu kontaktieren, das den Schulbus betreibt. Ein Vorgesetzter reagierte umgehend und die Firma erklärte in einer Stellungnahme, dass sie für sämtliche Kosten aufkommen würde.

Andrew Sipowicz landete einen viralen Hit

So sah der Brief der Schülerin aus.
So sah der Brief der Schülerin aus.  © Twitter/Screenshot/@Andrew_Sipowicz

Sipowicz machte sich unterdessen via Twitter auf die Suche nach der Schülerin, um sich bei ihr zu bedanken. Ihren Namen hatte sie auf dem Zettel nämlich nicht preisgegeben.

Mittlerweile wurde das Posting über eine Million mal angeklickt und der stolze Mustang-Besitzer, der laut eigener Einschätzung tausende Dollar Reparaturkosten sparen konnte, machte seine "Retterin" ausfindig.

Am Mittwoch vermeldete er erneut via Twitter, dass er die Schülerin mittlerweile gefunden hat und nun an einem Plan arbeitet, wie er sich bei ihr bedanken könne. Außerdem schrieb er noch einmal, wie dankbar er ihr für den Zettel sei.

Dank der vielen gesparten Euros, sollte zumindest ein ordentliches Trinkgeld für seine "Retterin" drin sein.

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