Tierhasser schlitzen junge Bullen auf und lassen sie zum Sterben auf Weide zurück

Jena - Ein Tierhasser hat im Jenaer Ortsteil Münchenroda drei junge Bullen tödlich verletzt. Er habe mehrere Jungbullen einer Rinderherde mit einem scharfen Gegenstand attackiert, teilte die Polizei nun mit.

Drei Tiere überlebten die brutale Attacke nicht. (Symbolbild)
Drei Tiere überlebten die brutale Attacke nicht. (Symbolbild)  © DPA

Der Besitzer habe am Samstag einen Bullen tot auf der Weide gefunden. Zwei weitere waren demnach so schwer verletzt, dass sie von herbei gerufenen Tierärzten eingeschläfert werden mussten.

Weitere sieben Jungbullen erlitten den Angaben zufolge Stich- und Schnittverletzungen und mussten versorgt werden. Die Kriminalpolizei führe die Ermittlungen, hieß es.

In der Region um Jena hatte es in diesem Jahr bereits Angriffe auf Pferde gegeben. Es wurde unter anderem ein Wallach auf einer Koppel in Silberthal (Saale-Holzland-Kreis) mit einem scharfkantige Gegenstand verletzt.

Der Täter fügte dem Tier zwei etwa 20 bis 25 Zentimeter lange Schnitte am Hinterleib zu. Auch in Süd- und Westthüringen wurden in diesem Jahr Pferde mutwillig verletzt. Auf Schafe war mit einer Armbrust im Kreis Schmalkalden-Meiningen geschossen worden.

Bisher waren Pferde und Schafe angegriffen worden, nun auch die Bullen. (Symbolbild)
Bisher waren Pferde und Schafe angegriffen worden, nun auch die Bullen. (Symbolbild)  © DPA

Titelfoto: DPA

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