So wird sich Erfurt für die BuGa 2021 verändern

Erfurt - In Heilbronn hat die Bundesgartenschau gerade begonnen, Erfurt putzt sich für ihre Ausrichtung in zwei Jahren heraus:

Auf dem Petersberg sollen die Arbeiten nach Ostern beginnen.
Auf dem Petersberg sollen die Arbeiten nach Ostern beginnen.  © DPA

Auf rund 100 Millionen Euro summierten sich die Ausgaben für neue oder sanierte Grün- und Freizeitanlagen sowie Infrastrukturprojekte in der Thüringer Landeshauptstadt, sagte Buga-Geschäftsführerin Kathrin Weiß am Donnerstag in Erfurt bei der Vorstellung des Veranstaltungskonzepts.

"Das sind Investitionen, die die Stadt aufwerten." Sie sorgten für dauerhafte Veränderungen und einen höheren Freizeitwert der größten Thüringer Stadt. Finanziert werden sie von der Stadt sowie über verschiedene Förderprogramme von Land und Bund.

Neu gestaltet werden die beiden Kernbereiche der Buga, der denkmalgeschützte, 36 Hektar große egapark und der historische Petersberg. Zudem verwandle sich die Gera-Aue in einen fünf Kilometer langen Erholungspark. Laut Stadtverwaltung entsteht damit der größte durchgängige Landschaftspark Thüringens.

Freiflächen von 123 Hektar müssen umgebaut werden

Kathrin Weiß, Geschäftsführerin der Bundesgartenschau mit den Umbauplänen für Erfurt.
Kathrin Weiß, Geschäftsführerin der Bundesgartenschau mit den Umbauplänen für Erfurt.  © DPA

Insgesamt gehe es um Freiflächen mit einer Dimension von 123 Hektar, aber auch Brücken oder neue Radwege, sagte Weiß. Auf dem Petersberg solle unter anderem die Peterskirche für Ausstellungen saniert und das Plateau mit vier "Gärten der Epoche" gestaltet werden. Während im egapark und an der Gera-Aue bereits kräftig gebaut und umgestaltet wird, sollen die Arbeiten auf dem Petersberg im Stadtzentrum nach Ostern beginne.

Weiß kündigte rund 5000 Angebote für die Erfurter und ihre Gäste an. Geplant seien unter anderem Themenwochen beispielsweise zum Unesco-Weltkulturerbe in Thüringen, Konzerte, Ausstellungen oder Freiluftkino.

Die Buga läuft vom 23. April bis 17. Oktober 2021 und hat im Veranstaltungsjahr ein Budget von etwa 47 Millionen Euro. Davon würden unter anderem die vielen Schaugärten, das Veranstaltungs- und Kulturprogramm, Technik und Organisation finanziert.

Die Buga-Geschäftsführerin hofft auf etwa 1,8 Millionen Besucher während der halbjährigen Ausstellungszeit. Davon könnten etwa 1,2 Millionen Tagesbesucher sein. Weiß hofft, dass zudem etwa 36.000 Dauerkarten zum Preis von 125 Euro verkauft werden können.

Titelfoto: DPA

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