Lieblingsgegner wird zum Schreckgespenst: Wohin führt der Weg der Eintracht?

Mönchengladbach - Vom Arbeitssieg in Marseille und der Leistung auf Augenhöhe gegen Leipzig war beim 1:3 (0:0) bei Borussia Mönchengladbach am Mittwoch (26. September/TAG24 berichtete) nicht mehr viel zu sehen. Die Stimmung bei den Akteuren von Eintracht Frankfurt war dementsprechend angespannt.

Verstand nach dem Debakel in Mönchengladbach die Welt nicht mehr: Eintracht-Mittelfeldmotor Makoto Hasebe.
Verstand nach dem Debakel in Mönchengladbach die Welt nicht mehr: Eintracht-Mittelfeldmotor Makoto Hasebe.  © dpa/Marius Becker

In Durchgang eins zu harmlos, im zweiten Spielabschnitt oftmals vollkommen überfordert. So präsentierte sich das Team von Chef-Coach Adi Hütter im Borussia-Park.

Alassane Plea, Thorgan Hazard und Co. waren in vielen Situationen physisch wie mental stets einen Schritt schneller als der Frankfurter Defensiv-Verbund um Kapitän David Abraham, der allen voran einen pechschwarzen Arbeitstag erwischte.

"Es fehlt in bestimmten Situationen an der nötigen Konzentration. Dadurch kassieren wir zu leicht Gegentore und das kostet uns viele Punkte. Wir müssen in den Zweikämpfen wieder eng am Mann bleiben und kompakt stehen", so sein klares Statement zu den Defiziten seines Teams.

Der Übungsleiter der Eintracht fand da versöhnlichere Worte: "Wir haben unnötig verloren. Gladbach war zwar sicherlich spielerisch fürs Auge besser. Trotzdem haben wir für eine Auswärtsmannschaft gute, klare Chancen gehabt, um mehr Tore zu erzielen", sagte Hütter. Seiner Ansicht nach sei die Mannschaft lebendig und "gut unterwegs" - die Tabellensituation spricht jedoch eine ganz andere Sprache.

Doch alles Hadern muss schnellstmöglich ein Ende finden. Denn schon am Sonntag (30. September/15.30 Uhr) empfängt die Eintracht in der heimischen Commerzbank Arena das ebenfalls kriselnde Hannover 96. Ein Heimsieg ist dann schon nahezu Pflicht.


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