Großrazzien gegen illegale Einwanderer in Sachsen und Sachsen-Anhalt

Halle (Saale)/Wiedemar - Die Bundespolizei ist mit Razzien in Halle (Saale) und Wiedemar (Landkreis Nordsachsen) gegen mutmaßliche Urkundenfälscher vorgegangen.

Die Bundespolizei hat am Dienstag in Sachsen-Anhalt und Nordsachsen mehrere Verdächtige festgenommen. (Symbolbild)
Die Bundespolizei hat am Dienstag in Sachsen-Anhalt und Nordsachsen mehrere Verdächtige festgenommen. (Symbolbild)  © DPA

Am frühen Dienstagmorgen durchsuchten rund 100 Beamte fünf Wohnungen, wie die Bundespolizeiinspektion Pirna mitteilte.

Dabei nahmen sie eine per Haftbefehl gesuchte Person sowie drei albanische und moldawische Staatsbürger vorläufig fest, die sich illegal in Deutschland aufhalten.

Zudem wurden gefälschte Identitätspapiere und Führerscheine sowie verbotene Gegenstände wie Springmesser beschlagnahmt. Bei einem Beschuldigten wurden rund 4,5 Kilogramm Marihuana gefunden.

Aktuell werde gegen sieben Beschuldigte ermittelt. Sie stünden im Verdacht, gestohlene italienische Blankodokumente und gefälschte rumänische Identitätskarten für eine Scheinlegalisierung von Aufenthalten in Deutschland genutzt zu haben.

Die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Halle führt die Verfahren im Auftrag der Staatsanwaltschaften Halle und Leipzig. Es besteht der Verdacht der Urkundenfälschung und des unerlaubten Aufenthalts in Deutschland.

Mit den Durchsuchungen am Dienstag waren die Ermittler auch auf der Suche nach Beweisen für Vertriebswege der Vertreiber sowie der Fälscher der Dokumente, wie es weiter hieß.


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