Bundespolizei durchsucht Objekt in Erfurt

Die Beamten durchsuchten mindestens ein Objekt in Erfurt. (Symbolbild)
Die Beamten durchsuchten mindestens ein Objekt in Erfurt. (Symbolbild)

Wiesbaden/Erfurt - Eine bundesweit angelegte Razzia führte die Bundespolizei am Mittwochmorgen in einigen Bundesländern durch. Auch in Erfurt wurde ein Objekt durchsucht.

Wie die Bundespolizei am Mittwoch mitteilte, habe es eine Razzia in fünf Bundesländern gegeben. Dabei seien rund 160 Einsatzkräfte im Einsatz gewesen. Auch in Erfurt wurde mindestens ein Objekt durchsucht.

Nach Angaben eines Bundespolizeisprechers sei man gegen mehrere Beschuldigte vorgegangen, die im Verdacht ständen "Schleusung über den Luftweg" gefördert oder unterstützt zu haben.

Die Ermittlungen richteten sich dabei gegen den 34-jährigen irakischen Hauptbeschuldigten und 17 weitere irakische, syrische und deutsche Personen. Sie sollen dazu beigetragen haben, dass syrische und irakische Personen mittels Flugzeugen von der Türkei über Griechenland in EU-Staaten gebracht wurden.

Der Leiter der ermittlungsführenden Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Halle, Polizeioberrat Markus Pfau sagte sagte zu dem Einsatz: "Irreguläre Migration nach Deutschland findet auch und mit großem organisatorischen Aufwand auf dem Luftweg statt. Die Schleuser verdienen sehr gut daran. Mit unseren heutigen Maßnahmen gehen wir einmal mehr offensiv gegen diese Täterstrukturen vor."

Bei den Durchsuchungen wurden unter anderem Blankodokumente von Reisepässen, Mobiltelefone, sowie 80.000 Euro beschlagnahmt.


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