Gefährliche Selfies: Polizei rettet Mädchen (12, 13) aus Gleisbett

Besonders bei Jugendlichen sind Selfies auf den Bahngleisen schwer angesagt.
Besonders bei Jugendlichen sind Selfies auf den Bahngleisen schwer angesagt.  © DPA

Halle (Saale) - In ungeahnte Gefahr begaben sich am Dienstagmorgen zwei junge Mädchen. In der Nähe von Bad Lauchstädt machten sie Selfies auf den Gleisen.

Eine Streife der Bundespolizei bemerkte die 12 und 13 Jahre alten Mädchen an der Schnellfahrtstrecke Berlin - Nürnberg. Sie befanden sich auf einem Weg neben dem Gleis, der eigentlich nicht für die Öffentlichkeit freigegeben ist.

Die Bundespolizisten retteten die Mädchen, die ihre Skateboards dabei hatten, aus dem Gefahrenbereich und klärten sie darüber auf, wie gefährlich ihre Selfie-Aktion gewesen ist. Anschließend wurden die Kinder zu ihren Eltern gebracht.

Selfies auf den Gleisen sind derzeit sehr angesagt in den sozialen Netzwerken. Die Bahnschienen im Hintergrund sollen Mut, Fernweh, den Lebensweg oder die Unzertrennlichkeit zwischen zwei Freunden symbolisieren. Beim Fotografieren wird die Gefahr, die von herannahenden Zügen ausgeht, schnell vergessen. Dabei benötigt ein Zug, der mit 160 km/h fährt, nur 2,25 Sekunden für eine Strecke von 100 Metern.

In den vergangenen Monaten kam es immer wieder zu gefährlichen Selfie-Aktionen in der Nähe von Gleisen (TAG24 berichtete). Die Bundespolizei warnt eindringlich vor dem Betreten der Bahnanlagen. Gleis-Selfies können den Fotografen das Leben kosten!


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