Nach Streit in der S-Bahn: 20-Jähriger bricht Bundespolizist die Hand!

Berlin - Er rauchte in der Sbahn und brach einem Bundespolizisten den Mittelhandknochen: auf einen betrunkenen 20-Jährigen kommt wohl mächtig Ärger zu.

Diese Waffen wurden bei dem alkoholisierten 20-Jährigen gefunden.
Diese Waffen wurden bei dem alkoholisierten 20-Jährigen gefunden.  © Bundespolizei

Sicherheitsmitarbeiter der Bahn fanden den 20-jährigen Deutschen rauchend in einer Berliner S-Bahn der Linie S7.

Der junge Mann weigerte sich das Rauchen einzustellen und pöbelte die Bahnmitarbeiter an.

Auch auf die Aufforderung der Sicherheitsleute, am Bahnhof Warschauer Straße mit ihnen auszusteigen, ging er nicht ein.

Da bemerkten sie plötzlich ein Messer im Hosenbund des aggressiven 20-Jährigen aus Mariendorf.

Sie rangen ihn darauf hin unverzüglich zu Boden und alarmierten die Bundespolizei.

Doch auch vor den Beamten hatte der Betrunkene keinerlei Respekt!

Polizist und Täter verletzten sich

Ganz im Gegenteil: er wehrte sich bei seiner Festnahme so brutal, dass er einem der Polizisten den Mittelhandknochen brach. Der Bundespolizist musste daraufhin seinen Dienst abbrechen.

Bei der Durchsuchung des 20-Jährigen fanden die Beamten neben einem Survival-Messer im Hosenbund auch eine Luftdruckwaffe in seinem Rucksack. Gegen ihn läuft nun ein Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Waffengesetz und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.

Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,87 Promille.

Der Täter selbst zog sich bei der Aktion eine Platzwunde am Kopf zu und musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Der Bundespolizist wurde so schwer verletzt, dass er seinen Dienst abbrechen musste. (Symbolbild)
Der Bundespolizist wurde so schwer verletzt, dass er seinen Dienst abbrechen musste. (Symbolbild)  © Uli Deck/dpa

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