Woher kamen eigentlich die vielen AfD-Wähler?

Die Wählerwanderung laut ARD-Deutschlandtrend.
Die Wählerwanderung laut ARD-Deutschlandtrend.  © Screenshot ARD

Berlin - Die AfD ist krachend in den Bundestag eingezogen. Nach der Hochrechnung von 21.10 Uhr erreicht die Partei 13 Prozent. Das sind 8,3 Prozent mehr als 2013.

Die beiden Regierungsparteien CDU und SPD verloren zusammen dramatische 13,6 Prozent.

Doch woher kommen die AfD-Wähler genau?

  • Die größte Gruppe sind Menschen, die 2013 gar nicht zur Wahl gegangen waren. Nämlich 1.190.000.
  • 1.050.000 kamen von der CDU
  • 470.000 von der SPD
  • 400.000 von der Linken
  • 40.000 von der FDP

Laut ARD-Deuschlandtrend erreichte die AfD im Osten Deutschlands starke 21,6 Prozent und ist dort damit die zweistärkste Kraft.

Bei den ostdeutschen Männern ist die AfD sogar auf Platz 1. 26 Prozent von ihren setzten ihr Kreuz bei der AfD. Bei den ostdeutschen Frauen waren es 17 Prozent. (Im Westen: Männer 13%, Frauen 8%).

60 Prozent der AfD-Wähler gaben gegenüber Wahlforschern an, die AfD gewählt zu haben, weil sie unzufrieden mit der Politik der anderen Parteien waren.

Nur etwas mehr als 30 Prozent wählten die AfD aus Überzeugung. Angela Merkel sagte deshalb gleich um 18.50 Uhr: Wir wollen die enttäuschten Wechsel-Wähler wieder zurück gewinnen.

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Alice Weidel und Alexander Gauland feiern das Wahlergebnis der AfD.
Alice Weidel und Alexander Gauland feiern das Wahlergebnis der AfD.  © DPA
Wie stark ist die AfD in den Regionen: Hochrechnung von 21.10 Uhr. Im Osten sind es 21,6 Prozent. 15,9 Prozent mehr als 2013.
Wie stark ist die AfD in den Regionen: Hochrechnung von 21.10 Uhr. Im Osten sind es 21,6 Prozent. 15,9 Prozent mehr als 2013.  © Screenshot ARD

Titelfoto: DPA


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