Wahlkampf startet mit über 170.000 Plakaten

Unweigerlich kreuzen sie unseren Weg: Wahlwerbung.
Unweigerlich kreuzen sie unseren Weg: Wahlwerbung.  © DPA

Berlin - Sieben Wochen vor der Bundestagswahl starten die Berliner Parteien an diesem Wochenende in die hart umkämpfte Plakatwerbung.

Laut Straßengesetz dürfen sie ab Sonntag Großflächenplakate aufstellen und kleinere Plakate etwa an Straßenlaternen aufhängen.

Allein CDU, SPD, Linke, Grüne und FDP wollen zusammen mehr als 2500 sogenannte Großtafeln und rund 175.000 kleinere Plakate einsetzen, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab. Die Parteien investieren dafür Zehntausende, wenn nicht Hundertausende Euro, um Präsenz zu zeigen und für ihre Inhalte zu werben. Am Wochenende entbrennt auch eine Art Wettrennen um die besten Standorte.

Die meisten Großflächenplakate - rund 1000 - will die CDU aufstellen. Hinzu kommen etwa 50.000 Kleinplakate, auf denen in der Regel die Direktkandidaten in den Wahlkreisen für sich werben oder auf ein spezielles Thema hingewiesen wird.

Die SPD hält mit etwa 700 Großtafeln und 47.000 Kleinplakaten dagegen. Die Linke plant mit 280 mobilen Großflächenplakaten, will aber über das reguläre Netz von Werbeflächen in der Stadt zusätzliche Positionen buchen - die Mitglieder können dafür spenden. Hinzu kommen gut 42.000 kleinere Personen- und Themenplakate.

Die FDP ist mit 350 Großflächen und 10.000 "personalisierten Themenplakaten" dabei. Bei den Grünen läuft es auf 240 Großflächen und 25.000 kleinere Plakate hinaus.


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