Ein Wahlkreis gegen den Rest: Nur hier hat die AfD die Hürde nicht gepackt

Nur im Münsteraner Wahlkreis hat die AfD mit Spitzenkandidat Alexander Gauland keine fünf Prozent geschafft.
Nur im Münsteraner Wahlkreis hat die AfD mit Spitzenkandidat Alexander Gauland keine fünf Prozent geschafft.

Münster - Noch immer schockiert die meisten Bürger Deutschlands das Ergebnis der Bundestagswahl. Doch betrachtet man die einzelnen Wahlkreise, hat nur einer die AfD nicht in die Regierung gewählt.

299 Wahlkreise gibt es bei der Bundestagswahl - in 298 erreichte die AfD am Sonntag jeweils mehr als 5 Prozent der Zweitstimmen. Die einzige Ausnahme: Münster.

In der westfälischen Bischofs- und Universitätsstadt erhielt die AfD 4,9 Prozent der Zweitstimmen. Schwächer waren die Rechtspopulisten nach Daten der Landeswahlleiter in keinem anderen Wahlkreis.

Überdurchschnittlich schnitten in Münster die Grünen mit 14,6 Prozent und die FDP mit 13,5 Prozent der Zweitstimmen ab. Gewonnen wurde der Wahlkreis von der CDU.

Auch das zweitniedrigste AfD-Ergebnis gab es in Nordrhein-Westfalen - mit 5,1 Prozent im Wahlkreis Köln II.


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