Stillgestanden! Ursula von der Leyen verspricht Dresden 50 Millionen Euro

Dresden - Stillgestanden! Stippvisite in der Offizierschule des Heeres in Dresden: Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (60, CDU) und Ministerpräsident Michael Kretschmer (43, CDU) schneiten in zwei Unterrichtsstunden rein, informierten sich auch über das neue Pilotprojekt für Seiteneinsteiger.

Der Obergefreite Patrick Erdmann (19) bekam von der Ministerin die "Commander's Coin" - ein persönlicher Dank.
Der Obergefreite Patrick Erdmann (19) bekam von der Ministerin die "Commander's Coin" - ein persönlicher Dank.  © Steffen Füssel

Besondere Ehre für den Obergefreiten Patrick Erdmann (19): Er hatte der Ministerin Details der Taktikausbildung am Laptop erklärt. Als Dank bekam er die sogenannte "Commander's Coin" von Ursula von der Leyen - diskret, beim Händedruck. Der Brauch kommt aus den USA, hat aber mittlerweile auch in Deutschland Tradition.

Im Gepäck hatte die Ministerin viel Geld: In den nächsten Jahren sollen in Dresden rund 50 Millionen Euro investiert werden - etwa in neue Unterkünfte und moderne Lehrsäle. Die Offizierschule ist die zentrale Ausbildungseinrichtung aller Offiziere des Heeres und der Streitkräftebasis.

Mit Blick auf das Braunkohle-Ende und mögliche Ansiedlungen neuer Bundeswehrstandorte in der Lausitz erklärte von der Leyen: "Wir sind in sehr guten Gesprächen, die jetzt militärisch bewertet werden."

Es gebe für die Bundeswehr aber durchaus Möglichkeiten, in der Region weiter Schwerpunkte zu setzen.

Treffen in der Offizierschule: Ministerpräsident Michael Kretschmer und Ursula von der Leyen.
Treffen in der Offizierschule: Ministerpräsident Michael Kretschmer und Ursula von der Leyen.  © Steffen Füssel

Titelfoto: Steffen Füssel

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