Schock im Cockpit! Bundeswehrhubschrauber muss auf Feld notlanden

Niederreißen - Ungewöhnlicher Einsatz für die Feuerwehr im Weimarer Land am Dienstagabend. Bei Niederreißen musste ein Bundeswehr-Hubschrauber notlanden.

Mitten auf einem Feld landete der Hubschrauber.
Mitten auf einem Feld landete der Hubschrauber.

Gegen 20.10 Uhr war ein Transporthubschrauber des Typ Sikorsky CH-53 der Bundeswehr über dem Weimarer Land unterwegs, als plötzlich eine Rauchentwicklung im Cockpit gemeldet wurde.

Sofort hielten die Piloten nach einem geeigneten Platz zum Notlanden Ausschau, doch mit einer Länge von etwas mehr als 27 Metern und einem Rotordurchmesser von zirka 24 Metern benötigte der Hubschrauber ausreichend Platz zum sicheren Landen. Auf einem Feld bei Niederreißen fanden die Piloten am Ende ihr Ziel.

Die alarmierten Feuerwehren Niederreißen, Nirmsdorf, Oberreißen, Willderstedt und Buttstädt hatten aber Mühe und Not die Einsatzstelle zu erreichen. Der Feldweg zum Notlandeplatz war matschig und nur mit Allrad zu befahren.

Auch ein Rettungswagen, ein Notarzt und die Polizei waren informiert worden. Vor Ort gab die Besatzung dann aber Entwarnung. Alle zwölf Bordmitglieder und der Pilot waren wohl auf, bei der Meldung hatte es sich um einen Fehlalarm gehandelt.

Nach Rücksprache und gründlicher Untersuchung vor Ort durch das Bordpersonal startete der Hubschrauber gegen 21.00 Uhr seinen Flug zum Erfurter Flughafen. Dort landete er wenige Zeit später. Hier soll er nun genauer untersucht werden.

Die Besatzung hatte nach der Landung Entwarnung geben können.
Die Besatzung hatte nach der Landung Entwarnung geben können.  © Johannes Krey

Titelfoto: Johannes Krey

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