Kampf-Hubschrauber und Fallschirm-Jäger üben den Ernstfall

Bergen - Soldaten aus den Niederlanden und Deutschland üben seit Montag gemeinsam in der Lüneburger Heide.

Kampfhubschrauber vom Typ Apache werden bei der Übung eingesetzt.
Kampfhubschrauber vom Typ Apache werden bei der Übung eingesetzt.  © dpa/Carsten Rehder

An dem bis zum 24. Mai dauernden Manöver "Green Griffin 2019" nehmen rund 2500 Soldaten und Soldatinnen teil.

Im Fokus steht etwa die rasche Verlagerung von Fallschirmtruppen im Verteidigungsfall.

Bei der binationalen Übung unter Führung der Bundeswehr-Division Schnelle Kräfte im Großraum Bergen-Celle werden auch Transportmaschinen vom Typ C-130 Hercules sowie die Hubschrauber AH-64 Apache und CH-47 Chinook eingesetzt, wie eine Bundeswehrsprecherin mitteilte.

Auch Kampfhubschrauber vom Typ Tiger und Transport-Hubschrauber vom Typ NH-90 sind beteiligt, ebenso Gefechtsfahrzeuge wie der Wiesel.

Im Rahmen von "Green Griffin" (Grüner Greif) sollen unter anderem bei mehreren sogenannten Luftlandeoperationen Fallschirmjäger per Flugzeug oder Helikopter zu ihren Einsatzorten gebracht werden und dort abspringen.

Die Maschinen starten auf dem Flugplatz Celle-Arloh. Mitte Mai soll vor allem bei Verden und danach in der Nähe von Uelzen geübt werden. Auch zwischen Nienburg, Ostenholzer Moor und Luttmersen sind in den kommenden Wochen Einsätze geplant.

Die Division Schnelle Kräfte ist auch für militärische Evakuierungen zuständig, bei denen Deutsche oder Bürger anderer Staaten aus Krisen- und Kriegsgebieten gerettet werden.

Soldaten werden bei dem Manöver per Fallschirm aus dem Transportflugzeug Lockheed C-130 Hercules per Fallschirm abspringen.
Soldaten werden bei dem Manöver per Fallschirm aus dem Transportflugzeug Lockheed C-130 Hercules per Fallschirm abspringen.  © dpa/EPA/TYTUS ZMIJEWSKI
Auch Transporthubschrauber vom Typ Chinook sollen an der Übung beteiligt sein.
Auch Transporthubschrauber vom Typ Chinook sollen an der Übung beteiligt sein.  © dpa/Carsten Rehder

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