Mutter (39) steht lebensbedrohliche Herz-OP bevor! Unfassbar, wie die Schule der Kinder reagiert

Burnley/Manchester (England) - Charlotte (10) und Sophie (8) führen ein glückliches Leben, gehen zur Schule, spielen mit ihren Freunden und verreisen mit ihren Eltern.

Emma Payne (39) mit ihrem Mann Mark.
Emma Payne (39) mit ihrem Mann Mark.  © Screenshot/Facebook/EmmaPayne

Doch die Harmonie der Familie wird durch eine heftige Krankheit ihrer geliebten Mama getrübt. Denn Emma Payne (37) ist schon seit einiger Zeit schwer herzkrank.

Bereits 2007, da waren die beiden Kinder noch nicht einmal geboren, musst Emma das erste Mal am Herzen operiert werden. Zehn Jahre später folgt ein zweiter Eingriff. Ihre Töchter beten gemeinsam mit ihrem Papa für das Leben der Mama, hoffen und bangen jeden Tag.

Vor einigen Wochen dann die nächste Schocknachricht: Emma muss erneut unters Messer. Nun soll durch das "Schlüssellochverfahren", bei dem die Ärzte über einen Schnitt im Bein zum Herzen gelangen, ein Lungenklappenersatz erfolgen.

Die Operation ist während der Schulzeit der Mädchen angesetzt, weil extra ein Spezialist aus London anreist, um das komplizierte Verfahren bei ihr durchzuführen. Klar, dass die Kinder sich nicht konzentrieren können, wenn sie wissen, dass Mama auf dem OP-Tisch liegt.

Emma mit ihren beiden Kindern und ihrem Mann.
Emma mit ihren beiden Kindern und ihrem Mann.  © Screenshot/Facebook/EmmaPayne

Auch Emma wäre es lieb, wenn Charlotte und Sophie bei ihr sind. Da ihr Mann sie ohnehin zu der Operation begleitet, die nicht in ihrem Heimatort stattfindet, wäre keiner zu Hause, um sich um die beiden zu kümmern.

Die große Angst der gesamten Familie: Geht das Schlüssellochverfahren schief, muss noch während des Eingriffs entschieden werden, dass Emma am offenen Herzen operiert wird. Dann müsste sie fünf statt drei Tagen im Krankenhaus bleiben.

Und genau für diese Zeit haben die Eltern in der Schule der beiden einen Antrag auf Befreiung für fünf Tage gestellt. Doch die Bildungseinrichtung reagierten herzlos und erlaubt den beiden Kindern jeweils nur zwei Tage.

Das stellt Emma und ihren Mann nicht nur vor das Problem, dass die Kinder zwei Tage umbetreut wären, sondern dass sie im Fall, dass sich ihr Zustand verschlechtert oder eben die Zeit nach der OP nicht bei ihrer Mama sein können. Dabei hatten die Eltern versichert, dass die Kinder Lernsachen mitnehmen werden.

Doch das interessiert die Schule nicht. Susie Charles, die sich im Kabinett um Angelegenheiten rund um Kinder, Jugendliche und Schule kümmert, sagt: "Es wäre unangemessen, einzelne Fälle zu kommentieren. Aber die Schulen betrachten immer jeden Fall einzeln und entscheiden in Abstimmung mit den Eltern. Dennoch müssen die Schulen auch die Vorgaben des Staates hinsichtlich der Genehmigung von Urlaub einhalten."

Das tröstet die Familie nicht wirklich. Denn lediglich zwei Tage hat die Schule ihnen genehmigt. Nun müssen die vier hoffen, dass die Operation ohne Komplikationen verläuft und die Mama nach drei Tagen das Krankenhaus wieder verlassen kann.


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