Diskussion um Bus-Monument: Künstler erhält Rückendeckung

Künstlerbund-Geschäftsführerin Antje Friedrich (54).
Künstlerbund-Geschäftsführerin Antje Friedrich (54).

Dresden - Die Bus-Barrikade am Neumarkt: Für die anstehende Kunstaktion erntet der Dresdner Initiator Manaf Halbouni (32) im Internet schon vorab viel Kritik (TAG24 berichtete). Jetzt erhält er Rückendeckung.

Der Dresdner Künstlerbund (500 Mitglieder), der selbst nicht an der Aktion beteiligt ist, findet klare Worte:

"Der Künstler bietet mit diesem Projekt genau solche Diskussionsanstöße, wie wir sie in Dresden dringend brauchen können. Übrigens auch im Hinblick auf unsere Bewerbung als Kulturhauptstadt 2025. Das verdient Respekt", sagt Geschäftsführerin Antje Friedrich (54).

"Dass Manaf Halbouni als junger, mehrfach und zuletzt mit dem renommierten Marion Ermer-Preis ausgezeichneter Künstler Dresden treu bleibt, finde ich persönlich großartig.

Er hätte wie viele vor ihm auch den einfachen Weg wählen und unserer Stadt angesichts fehlender Atelierräume oder Vermarktungsmöglichkeiten für Bildende Künstler den Rücken kehren können."

So soll das umstrittene Bus-Monument aussehen.
So soll das umstrittene Bus-Monument aussehen.  © Manaf Halbouni

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