Pendler können aufatmen: Busfahrer-Streik in Frankfurt und Hessen vorerst vorbei

Frankfurt am Main - Nach fast zweiwöchigem Streik der Busfahrer können Pendler in Hessen zum Wochenstart wohl wieder wie gewohnt mit dem Bus zur Arbeit fahren.

Am 19. November hatte der unbefristete Streik der Busfahrer in Hessen begonnen.
Am 19. November hatte der unbefristete Streik der Busfahrer in Hessen begonnen.  © Frank Rumpenhorst/dpa

Am Montag soll das Schlichtungsverfahren zwischen der Gewerkschaft Verdi und dem Landesverband Hessischer Omnibusunternehmer (LHO) beginnen, wie beide Seiten bereits in der vergangenen Woche mitgeteilt hatten.

Der unbefristete Ausstand von mehr als 3000 Fahrern privater Busunternehmen hatte in zahlreichen hessischen Städten – darunter Frankfurt, Offenbach, Darmstadt und Kassel – den Busverkehr in weiten Teilen lahmgelegt (TAG24 berichtete).

Die kürzlich vereinbarte Schlichtung soll wieder Bewegung in den festgefahrenen Tarifstreit zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern bringen.

Verdi fordert für rund 4400 Busfahrer unter anderem eine Erhöhung des Grundgehalts von jetzt 13,50 Euro auf 16,60 Euro pro Stunde.

Der Landesverband Hessischer Omnibusunternehmer hatte sein erstes Angebot einmal aufgestockt, was Verdi aber nicht genügte.

Update, 9.30 Uhr: Die Fahrer privater Busunternehmen in Hessen haben am Montag ihren fast zweiwöchigen Streik vorerst beendet. Das bestätigte Verdi-Verhandlungsführer Jochen Koppel am Morgen der Deutschen Presse-Agentur.

Am Vormittag sollte das Schlichtungsverfahren zwischen der Gewerkschaft und der Arbeitgeberseite beginnen, das Bewegung in den festgefahrenen Tarifstreit bringen soll.

Die Gewerkschaft Verdi verlangt für die Busfahrer kräftige Lohnsteigerungen sowie mehr bezahlte Pausen und Urlaub.
Die Gewerkschaft Verdi verlangt für die Busfahrer kräftige Lohnsteigerungen sowie mehr bezahlte Pausen und Urlaub.  © Frank Rumpenhorst/dpa

Titelfoto: Frank Rumpenhorst/dpa

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