Schneller ans Ziel: Mit dem rasenden Bus durch Berlin?

Ambitionierte Pläne, die auch Geld kosten. (Bildmontage)
Ambitionierte Pläne, die auch Geld kosten. (Bildmontage)  © DPA (Bildmontage)

Berlin - Umwelt- und Verkehrssenatorin Regine Günther (54, parteilos/für die Grünen) will den Linienbusverkehr in Berlin beschleunigen und damit attraktiver machen.

Am Dienstag sagte sie dem Sender "105,5 Spreeradio", dass mehr Busspuren ausgebaut werden. "Und die Zeiten, in denen die Busspuren gelten, werden deutlich ausgeweitet."

Um die Haltezeiten zu verringern und mehr Barrierefreiheit sicherzustellen, seien sogenannte Kaps geplant: Haltestellen werden direkt an die Fahrspuren verlagert, wie es mancherorts in Berlin auch bei der Straßenbahn schon gibt. Dadurch müssen die Busse nicht mehr in und aus Haltebuchten fahren.

Seit einigen Monaten arbeitet in der Verkehrsverwaltung eine "Task Force Beschleunigung" an Vorschlägen und Konzepten, wie die Busse in der Stadt besser vorankommen. Nach den Worten eines Sprechers geht es dabei auch um neue Busspuren, Festlegungen auf bestimmte Straßen gebe es aber noch nicht.

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) machen sich seit längerem für deutlich mehr Busspuren und veränderte Ampelschaltungen stark, damit Busse und Straßenbahnen Vorrang haben.

Titelfoto: DPA (Bildmontage)


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