BVB-Abgang von Paco Alcacer bereits im Winter? Dortmund ab dieser Summe gesprächsbereit!

Dortmund - Kurz nach der Bekanntgabe des Wechsels von Sturm-Juwel Erling Haaland zu Borussia Dortmund wurde bekannt, dass Paco Alcacer die Verantwortlichen des BVB darüber informiert habe, den Verein verlassen zu wollen. Jetzt nennen die Schwarz-Gelben Zahlen, bei denen man über einen Verkauf nachdenken würde!

Zuletzt immer häufiger "Wackelkandidat" bei Coach Favre: Paco Alcacer.
Zuletzt immer häufiger "Wackelkandidat" bei Coach Favre: Paco Alcacer.  © Bernd Thissen/dpa

Erst im Sommer 2019 für 20 Millionen Euro fest verpflichtet, soll nun schon wieder Schluss sein. Nach einer eher durchwachsenen Hinserie und der Verpflichtung von Haaland, scheint ein vorzeitiges Ende der Zusammenarbeit des Spaniers und dem aktuell Tabellenvierten der Bundesliga immer konkreter Formen anzunehmen.

Und das womöglich sogar schon im Winter!

Laut der "Bild" ist man in Dortmund ab einer Ablösesumme von 40 Millionen Euro gesprächsbereit. Der 26-Jährige selbst hatte bereits kürzlich recht offensiv erklärt, dass er gerne wieder in der spanischen Primera Division spielen wollen würde.

Laut der "Marca" war dabei insbesondere Atletico Madrid in der Verlosung. Es soll sogar bereits schon Kontakt mit dem spanischen Hauptstadtklub gegeben haben.

Die Rede war dabei von einer Leihe mit späterer Kaufoption. Ein Szenario was für den BVB überhaupt infrage käme?

Atletico Madrid schlägt wohl Leihe mit Kaufoption vor

Lucien Favre hat zuletzt weniger mit Paco Alcacer geplant. Braucht er ihn nach dem Haaland-Wechsel überhaupt noch?
Lucien Favre hat zuletzt weniger mit Paco Alcacer geplant. Braucht er ihn nach dem Haaland-Wechsel überhaupt noch?  © Tom Weller/dpa

Ob man sich beim amtierenden Vizemeister tatsächlich auf diese Variante einlässt, bleibt abzuwarten. Fakt ist, der BVB hat Haaland eigentlich gekauft, weil man die Fehlplanung, nur mit einer "Neun" in die Saison gegangen und somit von Alcacer abhängig zu sein, ausbessern wollte. Gibt man den Spanier nun ab, ist man eben vom erst 19-Jährigen Haaland abhängig.

Man hätte in der offensiven Kadertiefe nichts gewonnen und obendrein - zunächst - noch nicht einmal nennenswert Geld kassiert.

Alcacer hat in anderthalb Jahren beim BVB in 37 Bundesligaspielen 23 Tore geschossen und ein weiteres vorbereitet. In seiner Premieren-Saison präsentierte er sich so gut, dass man sich bei Schwarz-Gelb dazu entschied ihn zu kaufen.

Doch so recht in Tritt kam er bislang nicht. In dieser Spielzeit besticht der 26-Jährige leider mehr durch Fehlzeiten.

Nicht zuletzt einige Verletzungen warfen ihn immer wieder zurück. Gegen Ende der Hinserie verzichtete Trainer Lucien Favre dann auch des Öfteren auf den Spanier, selbst wenn er fit war.

Paco Alcacer wurde oftmals schmerzlich vermisst im Sturmzentrum der Borussen. Verlässt der verletzungsanfällige Angreifer die Borussen nun ganz?
Paco Alcacer wurde oftmals schmerzlich vermisst im Sturmzentrum der Borussen. Verlässt der verletzungsanfällige Angreifer die Borussen nun ganz?  © Bernd Thissen/dpa

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