Das unterscheidet BVB und Bayern! Hannover mit Verzweiflungstat

Deutschland - Machtdemonstration des BVB! Mit dem 5:1 gegen Hannover 96 ließ Borussia Dortmund im Meisterschaftsrennen seine Muskeln spielen. Doch der FC Bayern München ließ sich davon nicht beeindrucken.

Eine Klasse für sich: Axel Witsel (l.) und Borussia Dortmund.
Eine Klasse für sich: Axel Witsel (l.) und Borussia Dortmund.  © DPA

Die Münchner taten sich zwar stellenweise schwer mit Kellerkind VfB Stuttgart, gewannen schlussendlich aber dennoch souverän mit 4:1 und bleiben damit weiter sechs Punkte hinter dem BVB, der allerdings frischer und unbeschwerter wirkt als die Münchner, die sich mehr zum Sieg arbeiteten und mitunter sogar quälten.

Dass Dortmund in der aktuellen Verfassung noch viele Punkte liegen lässt, ist momentan schwer vorstellbar. Selbst, wenn man einige Wochen in die Zukunft blickt und die Dreifachbelastung hinzurechnet wirkt es nicht so, als könnten die Bayern noch eine große Aufholjagd starten, weil sie dafür selber zu anfällig wirken.

Hinter diesen beiden Top-Clubs hält auch Borussia Mönchengladbach nach dem schwer erarbeiteten 2:0-Erfolg über Kellerkind FC Augsburg weiterhin Kontakt zur Tabellenspitze.

Dahinter folgt RasenBallsport Leipzig, das Fortuna Düsseldorf auseinandernahm und überraschend deutlich mit 4:0 siegte, schon nach 16 Minuten 3:0 führte.

Trotz eines guten Spiels in Bremen (2:2) ist Eintracht Frankfurt drei Zähler hinter RB. Doch erst ab Platz sechs wird es in der Tabelle richtig kuschelig, der Kampf um die Europa-League-Plätze ist in vollem Gange.

Die TSG 1899 Hoffenheim sprang durch den 4:2-Triumph beim SC Freiburg auf den sechsten Rang, hat 28 Zähler auf dem Konto. Punktgleich dahinter liegt nach dem ansehnlichen 2:2-Remis gegen den FC Schalke 04 im "Eisschrank" Olympiastadion Hertha BSC.

Kampf um Europa, Verzweiflung im Keller

Wurde bei Hannover 96 als Trainer entlassen: André Breitenreiter.
Wurde bei Hannover 96 als Trainer entlassen: André Breitenreiter.  © DPA

Der VfL Wolfsburg rutschte durch die klare 0:3-Heimpleite gegen Bayer 04 Leverkusen auf den achten Platz ab, während Leverkusen nun Neunter ist.

Der 1. FSV Mainz 05 sprang durch den knappen 2:1-Sieg gegen den Tabellenletzten 1. FC Nürnberg auf Rang zehn, ist aber nur einen Zähler hinter Hoffenheim auf Platz sechs.

Wiederum nur einen Punkt dahinter liegt der SV Werder Bremen, dem es langsam aber sicher öfter gelingt, spielerische Klasse und Effektivität zu verbinden.

Das untere Tabellendrittel wird von Schalke (22 Punkte) angeführt, auch Freiburg (21) und Düsseldorf (21) sind scheinbar noch in sicheren Gefilden.

Im Keller wird die Lage dagegen für die vier Teams, die ganz unten drinhängen, immer bedrohlicher. Augsburg, Stuttgart, Hannover und Nürnberg verloren ihre Spiele allesamt, weshalb der Abstand zu den vorderen Plätzen immer größer wird.

Bei Hannover 96 wurde am Sonntagmittag daher die Reißleine gezogen und Trainer André Breitenreiter entlassen. Thomas Doll soll als neuer Coach für den dringend benötigten positiven Impuls sorgen und die Mannschaft doch noch irgendwie zum Klassenerhalt führen. Ob das bei diesem verunsicherten, mäßig besetzten Team funktioniert, ist zumindest fraglich.

Bei Nürnberg setzt man (vorerst) weiter auf Kontinuität und Trainer Michael Köllner. Vielleicht bringt das mehr, obwohl der "Club" die am schlechtesten besetzte Mannschaft der 1. Bundesliga ist.

Bleiben am BVB dran: Der FC Bayern München um Serge Gnabry.
Bleiben am BVB dran: Der FC Bayern München um Serge Gnabry.  © DPA

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