BVB-Eigengewächs Bruun Larsen zu seiner Situation: "Wenn du nicht spielst, bist du nie zufrieden"!

Dortmund - Das nächste BVB-Eigengewächs ist hinten dran! Jacob Bruun Larsen (21) konnte sich bei Borussia Dortmund in dieser Saison noch nicht entscheidend durchsetzen.

BVB-Eigengewächs Jacob Bruun Larsen ist noch bis zum 30. Juni 2021 vertraglich an Dortmund gebunden.
BVB-Eigengewächs Jacob Bruun Larsen ist noch bis zum 30. Juni 2021 vertraglich an Dortmund gebunden.  © dpa/David Inderlied

Der Youngster sagte der dänischen Zeitung "BT": "Wenn du nicht spielst, bist du nie zufrieden." Dennoch weiß er seine Situation einzuschätzen: "Das hat hauptsächlich mit den Neueinkäufen zu tun. Einige neue Spieler sind zum Team gestoßen. Es kann aber auch damit zu tun haben, dass wir nicht so gut spielen wie in der vergangenen Saison", vermutete der erst 21-Jährige.

Er stellte deshalb klar: "Ich habe keine Ambitionen, aus Dortmund wegzugehen."

Denn Bruun Larsen weiß aus der Vergangenheit auch: "In dem einen Jahr läuft es von Beginn an, in dem anderen dauert es ein bisschen. Das ist ganz normal."

Dennoch dürfte er sich mehr erhofft haben.

So kam er zwar in neun Spielen zum Einsatz - stand aber insgesamt nur 35 Minuten auf dem Feld!

Sein längster Auftritt: Am Ende der Begegnung gegen Bayer 04 Leverkusen (4:0) durfte der dänische Nationalspieler für zwölf Minuten ran.

Eine schwere Situation für den offensiven Außenbahnspieler, der am 30. Januar 2015 von Lyngby BK zum BVB kam und fortan alle Nachwuchsteams durchlief. Dort begeisterte er mit fantastischen Quoten: Für die U19 der Schwarz-Gelben traf er in 62 Spielen 36 Mal und legte 31 Treffer auf!

Jacob Bruun Larsen hat auf seiner Position bei Borussia Dortmund große Konkurrenz

Jacob Bruun Larsen durfte in dieser Saison in neun Spielen ran, stand aber nur 35 Minuten auf dem Platz.
Jacob Bruun Larsen durfte in dieser Saison in neun Spielen ran, stand aber nur 35 Minuten auf dem Platz.  © dpa/Ina Fassbender

Doch den Übergang vom Junioren- in den Männerbereich schaffte auch das große Talent nicht auf Anhieb.

Zwar feierte er am 26. Oktober 2016 in der 2. Runde des DFB-Pokals gegen den 1. FC Union Berlin (4:1 nach Elfmeterschießen) sein Profi-Debüt, doch in dieser Spielzeit kam kein weiterer Einsatz mehr hinzu.

In der Saison 2017/18 erlitt er dann einen Ermüdungsbruch und hatte eine Knieverletzung, weshalb er auch in jener nur unregelmäßig spielte und in der Rückrunde relativ erfolglos an den VfB Stuttgart ausgeliehen wurde.

Doch in der letzten Spielzeit kam er regelmäßig unter Lucien Favre zum Einsatz und absolvierte wettbewerbsübergreifend 30 Partien (drei Tore, drei Vorlagen).

Im Sommer konnte er wegen seiner Teilnahme an der U21-Europameisterschaft allerdings nur einen Teil der Vorbereitung mitmachen - und muss nun mit den sportlich schwerwiegenden Folgen leben.

Dazu hat er mit Julian Brandt, Thorgan Hazard, Raphael Guerreiro und Jadon Sancho extrem große Konkurrenz. Außerdem könnten auch Achraf Hakimi, Nico Schulz, Marco Reus und Mario Götze auf seiner Position spielen. Deshalb ist fraglich, ob sich seine Situation in naher Zukunft ändert.

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