Vor DFB-Pokal gegen Mönchengladbach: Neuer Wirbel um BVB-Juwel Sancho!

Dortmund - Lange Zeit war es ruhig um die Zukunftsplanung von Borussia Dortmunds Jadon Sancho. Nun soll sich der BVB wohl ernsthaft mit dem Abgang des Shooting-Stars auseinandersetzen - und hat wohl auch schon passenden Ersatz im Blick.

Quo vadis, Jadon Sancho? Wohin führt die Reise für den Shootingstar?
Quo vadis, Jadon Sancho? Wohin führt die Reise für den Shootingstar?  © Guido Kirchner/dpa

Am Mittwochabend kommt es zum zweiten Duell der Borussen innerhalb von nicht einmal zwei Wochen. Während die Borussia aus Mönchengladbach derzeit auf Wolke sieben schwebt, steht man bei der aus Dortmund eher vor einer fußballerischen Gewitterfront.

Zum spielerischen Tief und einem immer mehr im Regen stehenden Trainer Lucien Favre, gesellt sich nun noch der Wunsch nach einer Luftveränderung des erst 19-jährigen Jadon Sancho. Stürmische Zeiten bei Schwarz-Gelb.

So scheint sich langsam aber sicher abzuzeichnen, dass Sancho dem Signal-Iduna Park wohl im kommenden Sommer den Rücken kehren wird.

Destination höchstwahrscheinlich die englische Premier League. Von dort kam er im Sommer 2017 nach Dortmund.

Streng genommen zwar "nur" aus der U18 von Pep Guardiolas Manchester City, doch seine ersten Minuten in der englischen Beletage möchte er dem Vernehmen nach allerdings schon bald folgen lassen.

BVB liebäugelt mit Ablöse in Größenordnung a la Ousmane Dembele

Kehrte dem BVB für eine Rekordablöse nach nur einem Jahr wieder den Rücken: Ousmane Dembele.
Kehrte dem BVB für eine Rekordablöse nach nur einem Jahr wieder den Rücken: Ousmane Dembele.  © Guido Kirchner/dpa

Fakt ist, dass der Offensiv-Spieler mit 100 Millionen Euro aktuell den höchsten Marktwert aller Bundesliga-Profis aufweist. Ab einer Ablösesumme im dreistelligen Millionenbereich soll der BVB auch erst gesprächsbereit sein.

Wie die "SportBild" meldet, gelten dabei die 148 Millionen Euro, die man für den Franzosen Ousmane Dembele vom FC Barcelona vor zwei Jahren bekommen hat, als Richtwert.

Zur Erklärung: Die Katalanen hatten sich damals für 125 Millionen Euro die Dienste des inzwischen 22-Jährigen gesichert. Dabei wurden noch entsprechende Bonuszahlungen vereinbart.

Beim Verkauf von Sancho hingegen könnte es auch noch einen finanziellen Nutznießer geben: Manchester City.

Die "Citizens" haben wohl beim Transfer nach Dortmund eine entsprechende Weiterverkaufsbeteiligung mit ausgehandelt.

Möglicherweise könnte City gegenüber anderen Mitbewerbern damit sogar einen kleinen Vorteil im Rennen um den Youngster haben, sollten sie ihn verpflichten wollen.

Sanchos Kontrakt in Dortmund läuft aktuell noch bis zum 30. Juni 2022.

Sancho Nachfolger von Hertha BSC? Niederländer Dilrosun heißer Kandidat

Noch in der Hauptstadt und schon bald in Dortmund? Javairo Dilrosun.
Noch in der Hauptstadt und schon bald in Dortmund? Javairo Dilrosun.  © Carmen Jaspersen/dpa

Der 21-jährige Javairô Dilrosun von Hertha BSC scheint dem BVB indes als Nachfolger für den jungen Engländer ins Auge gestochen zu sein.

Der in Amsterdam geborene Niederländer kam im Sommer 2018 ebenfalls von Manchester City in die Bundesliga. Die "Alte Dame" holte ihn ablösefrei von der U23 des amtierenden englischen Meisters.

Sein Marktwert liegt gegenwärtig bei 12 Millionen Euro. In dieser Saison glänzt der Linksfuß mit drei Toren und zwei Vorlagen in sechs Bundesliga-Spielen.

Auch auf dem Zettel des BVB soll laut "Spox.com"
der Spanier Ferran Torres vom FC Valencia sein. Der 19-Jährige hat noch einen Vertrag bis 2021 beim LaLiga-Klub.

Sein Marktwert liegt bei ungefähr 20 Millionen Euro. Genau wie Dilrosun und Sancho ist er ein flexibel offensiver Außenbahnspieler.

Torres hat schon einige Titel abgesahnt, so hat er unter anderem bereits die U17- und U19-Europameisterschaft mit Spanien gewinnen können.

Wie es auch kommt, alles hängt am Abgang oder dem Verbleib von Jadon Sancho im Sommer ab. Man wird sehen, in welche Richtung dessen Pendel demnächst ausschlagen wird.

Was sagt die Uhr? Die Zeit von Sancho beim BVB könnte bald um sein, das weiß auch BVB-Sportdirektor Michael Zorc.
Was sagt die Uhr? Die Zeit von Sancho beim BVB könnte bald um sein, das weiß auch BVB-Sportdirektor Michael Zorc.  © Bernd Thissen/dpa

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