Kai Havertz im kommenden Sommer zum BVB? Dafür müsste dieser Star gehen

Dortmund - Raffinierte Transferstrategie? Für den Fall, dass Jadon Sancho (19) den BVB im kommenden Sommer für eine Ablösesumme jenseits der 100 Millionen Euro verlässt, soll Borussia Dortmund bereits einen Plan haben.

Sollte Jadon Sancho den BVB im kommenden Sommer für viel Geld verlassen, plane Dortmund, das eingenommene Geld in Kai Havertz zu investieren.
Sollte Jadon Sancho den BVB im kommenden Sommer für viel Geld verlassen, plane Dortmund, das eingenommene Geld in Kai Havertz zu investieren.  © Uwe Anspach/dpa

Laut dem "kicker" seien die Verantwortlichen dann bereit, das eingenommene Geld zu reinvestieren und sich Kai Havertz (20) von Bayer 04 Leverkusen zu holen.

Der darf die Werkself angeblich im kommenden Sommer gegen eine entsprechende Ablöse verlassen und hat die freie Wahl.

Nahezu jeder Spitzenverein Europas ist am Mittelfeldjuwel dran. Auch der BVB - sofern Sancho 2020 in seine englische Heimat zurückkehren will.

Der flinke Flügelflitzer steht bei Dortmund allerdings noch bis zum 30. Juni 2022 unter Vertrag. Da er keine Ausstiegsklausel hat, müssten die finanzstarken Premier-League-Klubs viel Geld auf den Tisch legen, um sich die Dienste des Nationalspielers zu sichern.

Erst dann hätte der BVB die finanziellen Rahmenbedingungen geschaffen, um das aktuell größte deutsche Talent zu sich locken zu können.

Leverkusen würde einen riesigen Gewinn machen, weil es früh zeigte, dass sich Hartnäckigkeit auszahlt. Schon im Kindesalter wollte Bayer ihn laut dem "kicker" in den eigenen Nachwuchs holen.

Bayer Leverkusens Hartnäckigkeit in Sachen Kai Havertz zahlte sich früh aus

Duell zukünftiger Mannschaftskollegen? Kai Havertz (l.) bei Leverkusens 0:4-Pleite in Dortmund im Duell mit BVB-Sechser Thomas Delaney.
Duell zukünftiger Mannschaftskollegen? Kai Havertz (l.) bei Leverkusens 0:4-Pleite in Dortmund im Duell mit BVB-Sechser Thomas Delaney.  © Marcel Kusch/dpa

Damals, 2008, spielte er noch für den kleinen Verein Alemannia Mariadorf. Seine Eltern erachteten den Schritt nach Leverkusen zu diesem Zeitpunkt als zu groß für den damals acht Jahre jungen Kai.

Doch Dr. Burak Yildirim, ab Sommer 2008 Trainer der U10 und Scout Martin Plum blieben an Havertz und seinen Eltern dran.

Er wurde bei Bayer gefördert, bekam ein Fahrdienst bereitgestellt und erhielt auch noch eine Stadiontour durch die BayArena. Dennoch waren seine Eltern dafür, einen Schritt nach dem anderen zu gehen, weshalb er 2009 in den Nachwuchs von Alemannia Aachen wechselte, wo er aber ebenfalls schnell viel zu gut war.

Als im Sommer 2010 viele Bundesligisten um den kleinen Kai kämpften, hatte er sich durch das Fördertraining emotional schon längst an Bayer gebunden und heuerte in Leverkusen an.

Eine gute Entscheidung, denn bei der Werkself durchlief er fortan alle Nachwuchsabteilungen und debütierte schon mit 17 Jahren, vier Monaten und vier Tagen für die Profis. Der damalige Trainer Roger Schmidt wechselte ihn am 15. Oktober 2016 beim 1:2 in Bremen in der 83. Minute für Charles Aranguiz ein.

Spätestens dort nahm eine große Erfolgsgeschichte ihren Lauf. Denn knapp drei Jahre später hat Havertz bereits 93 Bundesliga-Spiele (25 Tore, 19 Vorlagen) hinter sich, in der Champions- und Europa League gespielt und fünf Länderspiele für Deutschland absolviert. Und sein volles Potenzial hat er noch gar nicht entfaltet...

Kai Havertz darf Bayer 04 Leverkusen dem Vernehmen nach im kommenden Sommer verlassen. Zieht es ihn nach Dortmund?
Kai Havertz darf Bayer 04 Leverkusen dem Vernehmen nach im kommenden Sommer verlassen. Zieht es ihn nach Dortmund?  © Rolf Vennenbernd/dpa

Mehr zum Thema Borussia Dortmund:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0