Fix: BVB verlängert den Vertrag mit Trainer Lucien Favre!

Dortmund - Lucien Favre (61) bleibt auch weiterhin Trainer von Borussia Dortmund! Der bis 2020 laufende Vertrag mit dem Schweizer Coach wurde um ein Jahr bis zum 30. Juni 2021 verlängert.

Lucien Favre kann sich freuen: Der Vertrag vom BVB-Coach wurde um ein Jahr bis 2021 verlängert.
Lucien Favre kann sich freuen: Der Vertrag vom BVB-Coach wurde um ein Jahr bis 2021 verlängert.  © DPA

"Ich freue mich sehr auf eine weiterhin konstruktive und erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem ganzen BVB-Team", sagt Lucien Favre auf der Dortmunder Website.

"Lucien hat klare Strukturen geschaffen und unsere Spieler weiterentwickelt", erklärt Sportdirektor Michael Zorc.

"Er hat die Erwartungen zu 100 Prozent erfüllt", meint Hans-Joachim Watzke und fügt an: "Es ist folgerichtig, dass wir die Zukunft gemeinsam gestalten möchten."

Favre gilt als Gesicht des personellen Umbruchs des BVB, den er vor allem in der Hinrunde überragend moderierte.

Nach dem 15. Spieltag thronte Dortmund mit neun (!) Punkten Vorsprung auf Borussia Mönchengladbach und den FC Bayern München auf Platz eins, begeisterte mit erfrischendem Offensivfußball und stellte die gegnerischen Mannschaften vor unlösbare Rätsel.

Denn die Schwarz-Gelben gewannen zwölf Partien und spielten dreimal Unentschieden, waren also noch ungeschlagen!

Lucien Favre stabilisierte und entwickelte Borussia Dortmund, die Rückrunde lief aber durchwachsen

Moderierte den personellen Umbruch im vergangenen Sommer gerade in der Hinrunde hervorragend: Coach Lucien Favre.
Moderierte den personellen Umbruch im vergangenen Sommer gerade in der Hinrunde hervorragend: Coach Lucien Favre.  © DPA

Erst am 16. Spieltag gab es bei Fortuna Düsseldorf die erste Saisonniederlage. Doch die Borussia sah unter Favre weiter wie der sichere Meister aus, obwohl ersichtlich war, dass es dem früheren Coach von Hertha BSC und Gladbach schwer fiel, seinem Team taktisch andere Lösungen an die Hand zu geben.

Das sollte auch das Kernproblem der Rückrunde werden, wo Bayern den BVB noch überholte, Meister wurde und Dortmund unnötig bereits Anfang März im Champions-League-Achtelfinale gegen den späteren Finalisten Tottenham Hotspur ausgeschieden war, nachdem man in der Gruppenphase furios als Erster durchmarschiert war.

Doch mittlerweile hatten die Gegner die Schwarz-Gelben ausgelesen, die sich besonders mit tiefstehenden Kontrahenten schwer taten, zu selten Lösungen fanden und Tempo ins Spiel bringen konnten.

Irgendwann kam auch noch eine mentale Verunsicherung bei der insgesamt jungen Mannschaft dazu, die auch dazu führte, dass der BVB im DFB-Pokal-Achtelfinale gegen den SV Werder Bremen nach Elfmeterschießen aus dem Wettbewerb flog.

Dennoch waren Titel vor der Spielzeit nicht die Zielvorgabe der Borussia gewesen. Favre sollte die Mannschaft stabilisieren und entwickeln - das ist ihm definitiv gelungen. In der kommenden Saison und mit den bisher starken Neuverpflichtungen sind die Ansprüche allerdings andere.

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