Stürmersuche geht weiter: Wildert der BVB bei Barcelona und Porto?

Dortmund - Täglich frische Nachrichten aus der BVB-Transfer-Gerüchteküche! Borussia Dortmund soll an Paco Alcacer vom FC Barcelona und Vincent Aboubakar vom FC Porto interessiert sein.

Kommt er hier, nein, nicht Barcas Lionel Messi (l.), sondern Paco Alcacer (r.) zum BVB?
Kommt er hier, nein, nicht Barcas Lionel Messi (l.), sondern Paco Alcacer (r.) zum BVB?

Die Mundo Deportivo berichtet, dass der BVB am liebsten Paco Alcacer verpflichten würde.

Der 13-fache spanische Nationalstürmer (sechs Tore) kommt momentan nicht an der starken Konkurrenz bei den Katalanen vorbei.

Deshalb soll Barca dem Vernehmen nach auch bereit sein, den 24-Jährigen für deutlich weniger Geld ziehen zu lassen, als die vertraglich festgeschriebene Ablösesumme von 100 Millionen Euro.

Im Raum stehen 20 Millionen Euro - das könnte der BVB locker zahlen!

Und das ist auch deutlich realitätsnaher, als die von Liverpool aufgerufenen 30 Millionen Euro für Divock Origi, den die "Reds" nur unter der Bedingung an den BVB ausleihen würden, das sich die Dortmunder auf eine anschließende Kaufoption einlassen. Aufgrund dieser Bedingungen scheint ein Transfer von Origi jedoch unwahrscheinlich.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis bei Alcacer ist hingegen deutlich besser als bei Origi. Denn der 24-Jährige ist ein pfeilschneller Edeltechniker, der gute Läufe in die Tiefe startet und über einen ausgewiesenen Torinstinkt verfügt. Genau die Art Stürmertyp, die Trainer Lucien Favre favorisiert.

In 151 LaLiga-Spielen traf der spanische U19-Europameister 43 Mal und bereitete weitere 22 Tore direkt vor. Die meisten absolvierte er für den FC Valencia, wo er viele Jahre ausgebildet wurde, den Sprung in die erste Mannschaft schaffte und schon mit Anfang 20 so gut war, dass Barcelona ihn 2016 für 30 Millionen Euro unter Vertrag nahm.

Oder eher er her? Portos Sturmbulle Vincent Aboubakar.
Oder eher er her? Portos Sturmbulle Vincent Aboubakar.

Allerdings soll auch Betis Sevilla an dem Torschützenkönig der U17-EM interessiert sein.

Sollte der Transfer daher nicht über die Bühne gehen, soll der BVB laut der französischen Zeitung Le10Sport schon eine Alternative parat haben - Vincent Aboubakar vom FC Porto!

Der 26-Jährige ist 63-facher Nationalspieler Kameruns (20 Tore) und auch der Kapitän seines Heimatlandes. Er erzielte das 2:1-Siegtor im Afrika-Cup-Finale 2017 gegen Ägypten und ist seitdem ein Volksheld.

Der Sturmbulle, der aktuell beim FC Porto unter Vertrag steht, aber auch schon für Besiktas Istanbul, Valenciennes FC und den FC Lorient spielte, ist durchsetzungsstark und verfügt ebenfalls über einen herausragenden Torinstinkt:

In bisher 265 Profi-Einsätzen traf Aboubakar 105 Mal und bereitete weitere 37 Treffer direkt vor. Gerade in den letzten Jahren netzte er immer zweistellig und schraubte seine Torquote immer weiter nach oben.

Der große Haken an der Sache: Die Ausstiegsklausel soll bei 50 Millionen Euro liegen. Im Gegensatz zu Barcelona darf man von Porto kein Entgegenkommen erwarten, weil sich der Verein mit genau diesen hohen Summen finanziert. Außerdem sollen weitere internationale Spitzenclubs am 1,84 Meter großen Sturmtank interessiert sein.

Keine leichte Aufgabe für die BVB-Verantwortlichen!


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