Jagt der BVB einen Tschechen-Bomber und ein Bergamo-Ass?

Dortmund - Zwei Kicker aus der Serie A zum BVB? Borussia Dortmund soll an Patrik Schick (23) vom AS Rom und Musa Barrow (20) von Atalanta Bergamo interessiert sein.

Der tschechische Nationalstürmer Patrik Schick (r.) soll erneut beim BVB auf dem Zettel stehen.
Der tschechische Nationalstürmer Patrik Schick (r.) soll erneut beim BVB auf dem Zettel stehen.  © Petr David Josek/AP/dpa

Das berichtet der italienische Transferexperte Alfredo Pedulla auf seiner Website.

Ihm zufolge mache der BVB "Druck", um Stürmer Schick nach Dortmund zu locken.

Die Roma wäre laut Pedulla bereit, den tschechischen Nationalspieler abzugeben, wenn sie Ersatz findet.

Es ist übrigens wenig verwunderlich, dass Rom Schick keine allzu großen Steine in den Weg legt. Denn der 1,86 große Kicker kam in der abgelaufenen Saison auf insgesamt 32 Einsätze, in denen er lediglich fünf Tore und drei Vorlagen beisteuern konnte.

Betrachtet man nur diese dürftige Quote, steht man vor einem Rätsel: Was finden die Schwarz-Gelben an diesem Spieler?

Ganz einfach: Schick besitzt riesengroßes Potenzial. Er ist technisch versiert, weiß seinen Körper geschickt einzusetzen, kann Bälle behaupten, weiterleiten, strahlt Torgefahr aus und hat auch ein Auge für den Mitspieler.

Diese Stärken konnte er in der letzten Spielzeit nur bedingt einbringen, doch vielleicht tut eine Luftveränderung dem 17-fachen tschechischen Nationalspieler (sieben Tore) gut. Da könnte Dortmund genau die richtige Adresse sein.

Kommt Musa Barrow von Atalanta Bergamo zum BVB?

Musa Barrow (r.) kam bei Atalanta Bergamo in der Serie A bereits häufig zum Einsatz.
Musa Barrow (r.) kam bei Atalanta Bergamo in der Serie A bereits häufig zum Einsatz.  © imago images / Xinhua

Wahrscheinlich ist allerdings, dass nur einer von den zwei Angreifern auf der Schwarz-Gelben-Transferliste kommt.

Sollte es mit Schick nicht klappen, hat Dortmund mit Barrow eine noch jüngere Alternative. Der gambische Nationalspieler feierte seinen Durchbruch in der Saison 2017/18, wo er für die U19 von Atalanta in 18 Spielen 23 Mal traf und sieben Tore direkt vorbereitete, weshalb er in die Profimannschaft hochgezogen wurde und auch dort drei Tore erzielte.

In der letzten Saison kam er auf wettbewerbsübergreifend 30 Spiele für die Profis. Dass er nur auf fünf Tore und zwei Vorlagen kam, verwundert angesichts seiner geringen Einsatzzeiten nicht: Insgesamt stand er lediglich 956 Minuten auf dem Feld, in der Serie A durfte er nicht ein einziges Mal durchspielen.

Dabei sind Barrows Stärken offensichtlich: Er ist handlungsschnell, weiß seinen Körper geschickt einzusetzen, hat einen ausgeprägten Torriecher und punktet auch mit seiner Geschwindigkeit.

Allerdings muss er sich noch an die hohe Intensität im Männer-Spitzenfußball gewöhnen. Ob es daher schon für Dortmund reicht, ist zumindest fraglich.

Deshalb würde Bergamo ihn laut Pedulla lieber innerhalb Italiens verleihen, wäre aber dem Vernehmen nach auch einem guten Angebot aus dem Ausland nicht abgeneigt.

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