Aubameyang attackiert Watzke: "Du bist so ein Clown!"

Dortmund - Twitter-Gewitter! Ex-BVB-Profi Pierre-Emerick Aubameyang (30) hat via des Sozialen Netzwerks auf die Aussagen von Hans-Joachim Watzke (60) reagiert.

Die Aussage von Hans-Joachim Watzke kam wie ein Bumerang auf den BVB-Geschäftsführer zurückgeschossen.
Die Aussage von Hans-Joachim Watzke kam wie ein Bumerang auf den BVB-Geschäftsführer zurückgeschossen.  © Guido Kirchner/dpa

Der Dortmunder Geschäftsführer hatte im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" gesagt: "Aubameyang spielt sehr gut bei Arsenal und ihm wird wahrscheinlich warm ums Herz, wenn er auf sein Konto schaut, aber mittwochs guckt er bei der Champions League regelmäßig nur im Fernsehen zu und ist traurig."

Nun antwortete "Auba": "Besser für Sie, wenn ich nie darüber spreche, warum ich Dortmund wirklich verlassen habe", begann der Goalgetter seinen Tweet und fügte an: "Herr Watzke, Sie sind so ein Clown. Ich erinnere mich an die Zeit, als Sie sagten, wir würden Ousmane (Anmerkung der Redaktion: Dembélé) nie verkaufen. Als Sie mehr als 100 Millionen gesehen haben, waren Sie der erste, der das Geld genommen hat".

Dahinter stellte er unter anderem zwei lachende Emojis, ehe er weiterschrieb: "Reden Sie bitte nicht über Geld!!! Lassen Sie mich bitte in Ruhe."

Der Nationalspieler des Gabun (51 Spiele, 20 Tore) war Anfang Juli 2013 für dreizehn Millionen Euro Ablöse zu den Schwarz-Gelben gewechselt.

Dort hatte der pfeilschnelle Angreifer bis zum 31. Januar 2018 gespielt, ehe er für satte 63,75 Millionen Euro zum FC Arsenal London wechselte.

Pierre-Emerick Aubameyang hat seinen Torriecher überall unter Beweis gestellt

Pierre-Emerick Aubameyang schoss nach den Aussagen von Hans-Joachim Watzke via Twitter zurück.
Pierre-Emerick Aubameyang schoss nach den Aussagen von Hans-Joachim Watzke via Twitter zurück.

Die Begleiterscheinungen dieses Transfers waren unschön, weil Aubameyang mit einem Streik auf den Wechsel gedrängt und damit für Unruhe gesorgt hatte.

Das will sich der BVB in Zukunft übrigens nicht mehr bieten lassen und ein ähnliches Verhalten stattdessen sanktionieren. Die Verantwortlichen haben also ihre Lehren aus dem Verhalten von Aubameyang und auch Dembélé gezogen.

Rein sportlich betrachtet ist der in Frankreich und Italien ausgebildete Angreifer ein Ausnahmekönner, der seine Klasse bei Dortmund früh und vor allem konstant unter Beweis stellte.

In 213 Spielen traf er starke 141 Mal ins gegnerische Tor und gab auch noch 36 direkte Vorlagen für seine Mitspieler. Er wurde 2017 DFB-Pokal-Sieger mit der Borussia, in derselben Saison Torschützenkönig und holte zweimal den Superpokal (2014 und 2015).

Dennoch sehnte er sich immer nach der Premier League, wo er an der Seite von Mesut Özil voll einschlug. In 73 Spielen erzielte er 49 Tore und legte zwölf Mal direkt auf - eine überragende Quote in der wahrscheinlich besten Liga der Welt.

Alleine in der laufenden Saison traf er in wettbewerbsübergreifend acht Partien acht Mal. Sportlich gibt es an der extrovertierten Persönlichkeit also nichts auszusetzen.

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