BVB macht richtig Kasse: Nächster Mega-Millionen-Deal für Dortmund!

Dortmund - Auch wenn es sportlich etwas rumpelt, wirtschaftlich ist der BVB weiter unaufhaltsam auf der Überholspur. Nun wird der Ausrüstervertrag mit dem Sportartikelhersteller Puma vorzeitig verlängert - und das zu satten Konditionen.

Seit 2012 ist Puma Ausrüster vom BVB. Nun soll die Zusammenarbeit bis 2028 ausgeweitet werden.
Seit 2012 ist Puma Ausrüster vom BVB. Nun soll die Zusammenarbeit bis 2028 ausgeweitet werden.  © Caroline Seidel/dpa

Nun hängt mit Puma also der nächste dicke "Fisch" an der Borussen-Angel. Der Ausrüster der die Schwarz-Gelben ist bereits seit 2012 im BVB-Boot, hält seit 2014 sogar fünf Prozent der Aktien des achtmaligen deutschen Meisters. Nun wird die Zusammenarbeit verlängert!

Wie der Verein am Donnerstag unter anderem via Twitter mitteilte, soll es Einigkeit über eine weitere Zusammenarbeit über das eigentliche Vertragsende 2022 erzielt worden sein - um weitere sechs Jahre bis 2028. Dieser Deal spült den Borussen zusätzliche Millionen in die Kassen.

Mit dem neuen Papier soll nach Informationen des "Kicker" eine Verdreifachung der jährlichen Puma-Zahlung an den amtierenden Vizemeister von bislang zehn auf 30 Millionen Euro jährlich anwachsen.

Der neue Kontrakt wird ab dem 1. Juli 2020 in Kraft treten. Bis 2028 erhält der BVB demnach 250 Millionen Euro von Puma!

Puma soll indes sogar an einer deutlich längeren Zusammenarbeit interessiert gewesen sein. Die Rede ist von einem Zehn-Jahres-Paket. Beim BVB hat man davon jedoch Abstand genommen, um sich nicht allzu lang binden zu müssen.

In einem schnelllebigen Geschäft wie dem Fußball, mit teils explodierenden Summen, wohl eine taktisch kluge Entscheidung.

FC Bayern Liga-Krösus, Manchester City kassiert über das Doppelte von Puma

Gemeinsam wollen der BVB und Puma wieder Erfolge feiern.
Gemeinsam wollen der BVB und Puma wieder Erfolge feiern.  © Silas Stein/dpa

Neben der Dortmunder Borussia wird im deutschen Oberhaus nur noch die aus Mönchengladbach vom Ausrüster aus Herzogenaurach bekleidet. Im internationalen Vergleich liegt der BVB dann trotz des neuen Vertrages noch immer stattliche 45 Millionen Euro hinter Spitzenreiter Manchester City.

Die Citizens kassieren nämlich pro Jahr irre 75 Millionen Euro vom weltweit drittgrößten Sportartikelhersteller nach Nike und Adidas. In der Bundesliga bekommt der FC Bayern mit 60 Millionen Euro im Jahr mit Abstand am meisten Geld von ihrem Ausrüster Adidas.

Am Freitag gibt es dann aber erst einmal wieder Fußball. Die Elf von Trainer Lucien Favre empfängt nämlich den Aufsteiger SC Paderborn im Signal-Iduna-Park.

Mit Puma-Trikot und einem wieder genesenen Kapitän Marco Reus, dafür aber ohne den bis zum Ende des Kalenderjahres ausfallenden Thomas Delaney, sollen nach dem Debakel in der Allianz Arena gegen den FC Bayern endlich wieder drei Punkte her.

Wie lang trägt Jadon Sancho noch das BVB-Trikot von Puma?
Wie lang trägt Jadon Sancho noch das BVB-Trikot von Puma?  © Guido Kirchner/dpa
Die Fans im Signal Iduna Park sehen ihre Mannschaft bis 2028 in Puma-Trikots.
Die Fans im Signal Iduna Park sehen ihre Mannschaft bis 2028 in Puma-Trikots.  © Bernd Thissen/dpa

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