BVB an Milan-Star dran? Kommt auch ein russischer Sturmbulle?

Dortmund - Zwei neue Spieler für den BVB? Borussia Dortmund soll an Ricardo Rodriguez (AC Mailand) und Aleksandr Sobolev (Krylya Sovetov Samara) interessiert sein.

Ricardo Rodriguez soll auch das Interesse von Borussia Dortmund geweckt haben.
Ricardo Rodriguez soll auch das Interesse von Borussia Dortmund geweckt haben.  © dpa/KEYSTONE/Jean-Christophe Bott

Der bekanntere Name ist natürlich Rodriguez, der von Januar 2012 bis Sommer 2017 beim VfL Wolfsburg spielte (184 Partien, 22 Tore, 28 Vorlagen) und dort immer als einer der besten Linksverteidiger der 1. Bundesliga galt.

Dann zog er für 15 Millionen Euro Ablöse zu Milan weiter, wo er die letzten beiden Jahre Stammspieler war (88 Spiele, vier Tore, fünf Vorlagen). Doch in dieser Saison kam er in den letzten drei Partien nicht mehr zum Einsatz.

Denn der italienische Traditionsverein holte im Sommer Theo Hernandez von Real Madrid - der Bruder von Bayerns Lucas Hernandez hat Rodriguez mittlerweile den Rang abgelaufen und dürfte auch unter dem neuen Trainer Stefano Pioli gesetzt sein.

Die Schweizer Zeitung "Blick" will nun erfahren haben, dass es gleich eine ganze Reihe Interessenten an Rodriguez gibt, falls er den Verein im Winter verlassen will. Dazu zählt auch Dortmund.

Allerdings holte die Borussia im Sommer mit Nico Schulz erst einen Linksverteidiger, weshalb fraglich ist, ob der BVB den Zuschlag bekommt bzw. bekommen will.

Schließlich sollen neben Erzrivale FC Schalke 04 auch Atletico Madrid, AS Rom oder der FC Everton am 67-fachen Schweizer Nationalspieler dran sein, der wohl für eine vergleichsweise geringe Ablöse gehen dürfte. Dieses mögliche Schnäppchen dürften dann auch die schwarz-gelben Verantwortlichen zumindest auf dem Zettel haben, gilt Rodriguez doch noch immer als herausragender Kicker.

Holt Borussia Dortmund mit Aleksandr Sobolev von Krylya Sovetov Samara einen Sturmtank?

Aleksandr Sobolev (r.) bei einem Testspiel im Sommer 2018 gegen den FC Erzgebirge Aue und Jan Hochscheidt.
Aleksandr Sobolev (r.) bei einem Testspiel im Sommer 2018 gegen den FC Erzgebirge Aue und Jan Hochscheidt.  © Picture Point/ Sven Sonntag

Auf einer gänzlich anderen Position spielt Aleksandr Sobolev. Der 1,95 Meter große Spieler ist Mittelstürmer. Laut der russischen Seite "News Sportbox" soll der BVB den 22-Jährigen beobachtet haben.

Sobolev spielt aktuell die Saison seines Lebens: In wettbewerbsübergreifend dreizehn Spielen erzielte er zehn Tore und bereitete drei Treffer direkt für seinen russischen Verein Krylya Sovetov Samara vor.

Dabei demonstriert er seine Stärken wöchentlich aufs Neue. Er weiß seinen stämmigen Körper geschickt einzusetzen, kann Bälle gut behaupten und verarbeiten, nutzt seine exzellente Schusstechnik und -kraft, um schnell zum Abschluss zu kommen und ist darüber hinaus auch technisch versiert.

Deshalb ist er trotz seiner Größe ein mitspielender Stürmer - genau der Typ, den Lucien Favre bevorzugt. Auch wenn der Schweizer Coach lieber auf kleine, wendige Akteure setzt, zeigt sich, dass dem BVB ein Stürmertyp wie Sobolev gut zu Gesicht stünde.

Der wurde von Ex-Dynamo-Dresden-Torwart Stanislaw Tschertschessow dank seiner konstant starken Leistungen in dieser Saison übrigens gerade auch erstmals für die russische Nationalmannschaft nominiert.

In Samara läuft sein Vertrag noch bis zum 31. Dezember 2021, weshalb er nicht billig werden dürfte. Und trotz seines aktuellen Laufs ist fraglich, ob er in Dortmund sofort einschlagen würde. Denn dort ist das Leistungsniveau deutlich höher, als bei Krylya Sovetov.

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