BVB-Streichliste: So steht es um die Abgänge aus Dortmund

Dortmund - Der Wechsel von Sebastian Rode (28) vom BVB zu Eintracht Frankfurt ist endlich in trockenen Tüchern. Dennoch hat die Borussia noch einige Streich-Kandidaten.

Der wohl größte Moment in Schürrles Fußballer-Laufbahn: 2014 legte er das goldene Tor von WM-Held Mario Götze zum Siegtreffer über Argentinien auf.
Der wohl größte Moment in Schürrles Fußballer-Laufbahn: 2014 legte er das goldene Tor von WM-Held Mario Götze zum Siegtreffer über Argentinien auf.  © Chema Moya/EFE/dpa

32 Spieler umfasst der Kader von Borussia Dortmund aktuell. Als die Schwarz-Gelben am vergangenen Samstag ins Trainingslager nach Bad Ragaz in der Schweiz abgereist sind, twitterten die Borussen ein Bild mit dem Aufgebot für die Reise.

Auffällig, jedoch nicht wirklich überraschend, haben von den damals noch 33 Spielern des Kaders, nur 29 Platz gefunden in der Aufzählung.

Gefehlt haben neben Sebastian Rode, welcher an diesem Tag noch als Zugang von Eintracht Frankfurt vermeldet wurde, die Namen Shinji Kagawa, André Schürrle und Maximilian Philipp.

Nachdem der Rode-Wechsel nun fix ist, bleibt noch dieses Trio übrig. Doch hier scheint sich die Vereins-Suche deutlich schwieriger zu gestalten.

Weltmeister André Schürrle hat zumindest dem Vernehmen nach Kontakt nach Russland.

Wie die russische Seite "championat.com" vermeldete, sei man bei Spartak Moskau in den Verhandlungen mit dem 28-jährigen Offensivmann bereits sehr weit fortgeschritten.

Shinji Kagawa wohl in die Primera Division

Der Japaner Shinji Kagawa hat in der vergangenen Bundesliga-Saison keine Rolle gespielt. War für die Rückrunde sogar zu Besiktas Instabul ausgeliehen.
Der Japaner Shinji Kagawa hat in der vergangenen Bundesliga-Saison keine Rolle gespielt. War für die Rückrunde sogar zu Besiktas Instabul ausgeliehen.  © Frank Augstein/AP/dpa

Die Rede ist von einer einjährigen Leihe, mit anschließender Kaufoption über 8 Millionen Euro. Spartak soll obendrein auch bereit sein, Schürrles üppiges 7-Millionen-Gehalt komplett zu übernehmen.

"Wir reden mit einigen russischen Klubs", wurde Schürrle-Berater Ingo Haspel bereits vor gut einer Woche zitiert.

Der zweite Kandidat ist Shinji Kagawa. Gerüchteweise auch mit Eintracht Frankfurt in Verbindung gebracht, scheint sich ein Wechsel nach Spanien wohl mehr und mehr herauszukristallisieren.

Der Abnehmer laut "Bild": Wohl der Tabellen-17. der vorangegangenen Saison der Primera Division, Celta Vigo.

Bei Maximilian Philipp wird es "sehr bald eine Entscheidung" geben

Maximilian Philipp wartet nach wie vor auf den passenden Verein. Die Zeichen in Dortmund stehen jedoch auf Abschied.
Maximilian Philipp wartet nach wie vor auf den passenden Verein. Die Zeichen in Dortmund stehen jedoch auf Abschied.  © David Inderlied/dpa

Bleibt noch Maximilian Philipp. Der 25-Jährige soll genau wie sein Noch-Kollege Schürrle in Moskau im Gespräch sein - jedoch beim Stadt-Rivalen Dinamo. Der Berater des U21-Europameisters von 2017, Gordon Stipic, hat dem jedoch einen Riegel vorgeschoben: "Das ist das erste Mal, dass ich von einem Interesse von Dinamo höre", wird dieser auf "sport24.ru" wiedergegeben.

Tatsächlich scheint die Suche nach einem Abnehmer bei Maximilian Philipp am kompliziertesten zu sein. Ein so gut wie sicher geglaubter Wechsel zum VfL Wolfsburg scheiterte letztlich am Verbleib von Josip Brekalo in der Autostadt.

Wölfe-Sportdirektor Schmadtke bezog zur Personalie Philipp bei "Sky" Stellung. Er merkte an, dass man "nicht uninteressiert" gewesen sei am Ex-Freiburger, stufte eine Verpflichtung nach der Brekalo-Kehrtwende jedoch als "fast unmöglich" ein.

Auch die Frankfurter Eintracht soll ein Auge auf Philipp geworfen haben, ohne jedoch bislang konkret geworden zu sein.

Der Berater des gebürtigen Berliners, gibt sich jedoch zuversichtlich, bald einen neuen Verein seines Spielers vermelden zu können: "Es gibt Interesse aus Deutschland, Spanien und England. Es wird sehr bald eine Entscheidung geben" und versicherte, dass aktuell Verhandlungen geführt werden.

Der Schwarz-Gelbe Transfer-Sommer ist und bleibt also weiter spannend.

Andre Schürrle und der BVB - eine Erfolgsstory ist es leider nie geworden.
Andre Schürrle und der BVB - eine Erfolgsstory ist es leider nie geworden.  © Guido Kirchner/dpa

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