BVB-Kapitän weiterhin verletzt: Das große Reus-Rätsel um sein Comeback

Dortmund - Sportlich läuft's bei Borussia Dortmund aktuell nach Maß. Personell hingegen muss man seit der DFB-Pokal-Niederlage beim SV Werder Bremen im DFB-Pokal auf Kapitän Marco Reus (30) verzichten - ein Comeback ist derzeit jedoch nicht in Sicht.

Sein bislang letzter Auftritt im BVB-Trikot: Marco Reus (30) am 4. Februar gegen den SV Werder Bremen im DFB-Pokal.
Sein bislang letzter Auftritt im BVB-Trikot: Marco Reus (30) am 4. Februar gegen den SV Werder Bremen im DFB-Pokal.  © David Hecker/dpa

Inmitten der Cans und Haalands sowie den mehr als überzeugenden Auftritten in der Bundesliga und im Achtelfinale der UEFA Champions League gegen Paris Saint-Germain (2:1) geht eine Personalie beinah etwas unter - die des Mannschaftskapitäns Marco Reus!

So fehlt der 30-Jährige der Borussia nun seit drei Wochen und vier Pflichtspielen. Nach einer bitteren 4:3-Niederlage gegen die Werkself aus Leverkusen folgten drei Galaauftritte gegen Frankfurt (4:0), Bremen (2:0) und eben gegen Ex-Trainer Thomas Tuchel in der Königsklasse.

Beim deutschen Rekordmeister sagt man gern: Geht es Thomas Müller schlecht, geht es dem FC Bayern schlecht. Ähnliches galt oft auch beim BVB und Marco Reus.

Doch durch die durchaus überzeugenden Auftritte der Schwarz-Gelben in den letzten Wochen hat man beinah das Gefühl, dass die Verletzung des Kapitäns fast etwas unter den Tisch fällt.

Reus will "in den nächsten Tagen das Pensum steigern", Rückkehr indes offen

Seit drei Wochen zum Zuschauen verdammt: BVB-Kapitän Marco Reus.
Seit drei Wochen zum Zuschauen verdammt: BVB-Kapitän Marco Reus.  © Bernd Thissen/dpa

"Wichtig ist erstmal, dass ich komplett gesund werde, dass ich keine Schmerzen mehr verspüre", so Reus im vereinseigenen TV-Gespräch. Der Ur-Borusse laboriert an einer hartnäckigen Muskelverletzung im Adduktorenbereich.

Das Schlimme: Es gibt keinen wirklich festen Zeitpunkt für sein Comeback - und das macht dem schon häufig in seiner Karriere vom Verletzungspech geplagten Offensivmotor zu schaffen.

"Es ist kein Muskelfaserriss, bei dem man sagen kann: Es dauert drei Wochen", so Reus, der jedoch optimistisch in die nächsten Wochen blickt: "Ich bin aber zuversichtlich, dass ich in den nächsten Wochen wieder bei der Mannschaft sein und in den nächsten Tagen mein Pensum steigern kann."

Die ursprünglich für Anfang März geplante Rückkehr ist indes jedoch mehr als offen. Gut möglich, dass die Verletzungspause noch deutlich länger andauert.

Nichtsdestotrotz ist der 44-fache deutsche Nationalspieler sehr zufrieden, wie sich sein Team auch ohne ihn präsentiert hat in den vorangegangenen Partien: "Die Siege, vor allem in der Champions League, haben natürlich sehr viel Selbstvertrauen gegeben."

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