BVB-Kapitän Marco Reus veräppelt Brandt: "Was ich mir von ihm wünsche..."

Dortmund - Beim BVB läuft's: Im DFB-Pokal eine Runde weiter, zum Liga-Start den FC Augsburg mit 5:1 aus dem Signal Iduna Park geschossen und einen Top-Kader, der es den Bayern dieses Jahr so richtig schwer machen soll. Kapitän Marco Reus hat jedoch noch einen speziellen Wunsch an Neuzugang Julian Brandt.

Freut sich auf die kommende Saison: Marco Reus, hier bei der Premiere der Amazon-Doku "Inside Borussia Dortmund".
Freut sich auf die kommende Saison: Marco Reus, hier bei der Premiere der Amazon-Doku "Inside Borussia Dortmund".  © Guido Kirchner/dpa

Die Borussia gastiert am Freitag beim Aufsteiger 1. FC Köln. Die Geißböcke sind mit einer 2:1 Niederlage beim VfL Wolfsburg in die erste Saison nach dem direkten Wiederaufstieg ins Oberhaus gestartet.

Beim BVB hingegen gab es einen Einstand nach Maß. Die vor der Saison offen formulierten Titelambitionen, wurden direkt in beeindruckender Manier untermauert und dem FC Bayern gleich von Beginn an demonstriert, dass man im Kampf um die Schale mindestens ein gewichtiges Wörtchen mitreden will.

BVB-Boss "Aki" Watzke und Sportdirektor Michael Zorc haben in der Sommerpause ordentlich zugeschlagen auf dem Transfermarkt. Ein "Neuer", ist der von Bayer 04 Leverkusen transferierte Nationalspieler Julian Brandt. Der 23-Jährige wurde auch lange Zeit mit den Münchnern in Verbindung gebracht, doch letztlich führte sein Weg nach Dortmund.

Einer, der eine hohe Meinung von ihm hat, ist sein neuer Kapitän Marco Reus.

Neben seinen sportlichen Qualitäten, schätzt der 30-Jährige vor allem auch dessen soziale Kompetenzen: "Er ist ein fantastischer Typ. Ich bin froh, dass er bei uns ist, er wird uns mit Sicherheit noch viel Freude bereiten", so Reus auf im vereinsinternen BVB-TV.

Reus teilt aus, Brandt zieht gleich

Kam nach Meinung von Marco Reus etwas zu blass aus seinem Sommerurlaub: Julian Brandt.
Kam nach Meinung von Marco Reus etwas zu blass aus seinem Sommerurlaub: Julian Brandt.  © David Inderlied/dpa

Wo der zweifache deutsche Fußballer des Jahres jedoch noch Verbesserungspotenzial sieht, verrät er mit einem Augenzwinkern aber auch: "Was ich mir manchmal von ihm wünsche, ist einfach, wenn er aus dem Urlaub wiederkommt, dass er einfach ein bisschen brauner ist. Ich weiß nicht ob er nie rausgeht im Sommer, oder Sonnenschutzcreme 100 aufträgt, aber da muss er noch dran arbeiten".

Als Julian Brandt diese Videosequenz bei "Brinkhoff's Ballgeflüster" vorgespielt wird, errötet dieser zunächst neben Dortmunds Talentmanager Otto Addo und BVB-Ikone Norbert Dickel und weiß auf Anhieb keinen passenden Konter. Die Zuschauer lachen herzlich, sind von der Neckerei durchaus amüsiert.

Nachdem sich der 25-Millionen-Einkauf anschließend ein bisschen gesammelt hat, holt er jedoch zum Gegenschlag aus und steckt "Nobby" Dickel seine Sicht der Dinge: "Weißte was das Schlimme an der ganzen Geschichte ist? Der ist ja kein Stück brauner." Ausgleich Brandt.

Die Stimmung im Lager der Schwarz-Gelben scheint also vorzüglich zu sein. Ob sie es damit schaffen, dem FC Bayern in diesem Jahr nach sieben Meisterschaften in Folge vom Thron zu stoßen, wird sich zeigen.

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