BVB und Emre Can immer heißer: Klub arbeitet mit Hochdruck an Verpflichtung!

Dortmund - Emre Can ist nach Erling Haaland (19) die wohl heißeste Personalie des Transferwinters bei Borussia Dortmund. Jetzt kommt raus, dass es sich wohl nicht losen Kontakt gibt, sondern der BVB scheinbar fieberhaft an einer Verpflichtung arbeitet!

Unter Trainer Maurizio Sarri nur Teilzeitkraft: Verlässt Emre Can die Bianconeri noch in diesem Winter in Richtung Dortmund?
Unter Trainer Maurizio Sarri nur Teilzeitkraft: Verlässt Emre Can die Bianconeri noch in diesem Winter in Richtung Dortmund?  © Jonathan Moscrop/CSM via ZUMA Wire/dpa

Er ist deutscher Nationalspieler, mit Stationen in England (FC Liverpool) und Italien (Juventus Turin) international erfahren. Darüber hinaus mit 26 Jahren in einem Top-Alter und vor allem: ein echter Leader.

Je länger man über Emre Can nachdenkt, desto ersichtlicher wird, dass er perfekt zum BVB passen würde. Der gebürtige Frankfurter kennt die Bundesliga aus seinen Stationen beim FC Bayern München und Bayer 04 Leverkusen.

Er verkörpert einen Typ Spieler, der der Borussia noch richtig gut zu Gesicht stehen würde.

Einer der vornweg geht, einer mit robuster Spielweise. Can könnte das Bindeglied zwischen der immer mal etwas wackligen Defensive und der gewaltigen Offensivpower der Schwarz-Gelben sein.

Wie Sport1 erfahren haben will, ist man sich wohl auch bei den Verantwortlichen des Klubs einig, dass man diesen Spielertypus sehr gerne in seinen Reihen hätte. So arbeite man demnach sogar "mit Hochdruck" an einer Verpflichtung des Spielers.

Juventus Turin geht mit Ablöseforderung runter

So soll es nach Möglichkeit im Sommer für Emre Can (hinten, 2.v.r.) auch aussehen: Nationalmannschaft statt Strandurlaub.
So soll es nach Möglichkeit im Sommer für Emre Can (hinten, 2.v.r.) auch aussehen: Nationalmannschaft statt Strandurlaub.  © Tom Weller/dpa

Auch wenn sein derzeitiger Verein Juventus Turin des Öfteren verlauten lässt, dass man den Spieler nicht ziehen lassen will und er wichtig für den Klub sei, ist man inzwischen wohl soweit, dass man sogar von seinen ursprünglichen Ablöseforderungen abrücken würde. Diese lagen bei etwa 30 Millionen Euro.

Das liegt wohl auch daran, dass der zentrale Mittelfeldakteur unter Trainer Maurizio Sarri (61) einen ganz schweren Stand hat und Can nach Cristiano Ronaldo zu den Bestverdienern bei der Alten Dame zählt.

Und der Spieler selbst? Auch der soll mit einem Wechsel zurück in die Bundesliga und hin zum BVB liebäugeln. Can will unbedingt mit zur EM im Sommer, will Spiele machen auf höchsten Niveau, am liebsten auch als Stammkraft.

Dass er das im Tank hat, ist unbestritten, nur braucht es dazu den passenden Klub und einen Trainer, der auf ihn baut.

In Dortmund könnte er all das vorfinden, ist sogar bereit auf Gehalt zu verzichten, mit der Aussicht ein wichtiges Puzzle-Teil beim BVB zu werden. In Dortmund würde er wohl bis zum Ende der Saison im Meisterkampf mitmischen - und: er könnte Champions League spielen! Als Bewerbung für Jogi Löw quasi wie maßgeschneidert.

Aus sportlicher Sicht somit absolut reiz- und sinnvoll auch für den Spieler.

BVB-Sportdirektor Michael Zorc äußert sich, Alcacer-Abgang Zünglein an der Waage?

Momentan nur in den Trainings gefragt beim BVB: Paco Alcacer.
Momentan nur in den Trainings gefragt beim BVB: Paco Alcacer.  © David Inderlied/dpa

Am Rande des Bundesliga-Spiels des BVB gegen den 1. FC Köln (5:1) äußerte sich auch Sportdirektor Michael Zorc. Zurückhaltend meinte dieser, dass er die Situation so einschätze, "dass wir nicht getrieben sind, irgendwas machen zu müssen. Wir gucken genau, welche Situationen sich ergeben können. Das muss aber sportlich als auch wirtschaftlich passen".

Ein klares Signal pro Can sieht anders aus, ein Dementi aber definitiv auch. Möglicherweise ist man intern schon bedeutend weiter.

Gut möglich aber auch, dass der abwanderungswillige Paco Alcacer in der Causa Can das Zünglein an der Waage wird. Das Geld, welches man für den 25-fachen deutschen Nationalspieler in die Hand nehmen müsste, würde man wohl sehr gerne durch den Verkauf des Spaniers finanzieren.

Das gestaltet sich aber scheinbar aus Mangel an konkreten Anfragen als etwas schwieriger als zunächst angenommen.

Realisiert Michael Zorc und der BVB den Wechsel von Can in diesem Winter?
Realisiert Michael Zorc und der BVB den Wechsel von Can in diesem Winter?  © Friso Gentsch/dpa

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