Nach Graffiti-Attacke auf U-Bahnen: So lange braucht die BVG für die Reinigung!

Berlin - Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) können in der kommenden Woche voraussichtlich wieder alle U-Bahn-Wagen einsetzen, die während des Warnstreiks am 1. April mit Graffiti besprüht wurden.

Fast jede zehnte Berliner U-Bahn wurde beschmiert. (Symbolbild aus Januar 2019)
Fast jede zehnte Berliner U-Bahn wurde beschmiert. (Symbolbild aus Januar 2019)  © 123RF (Symbolbild)

Die Reinigung der 140 betroffenen Wagen, die etwa ein Zehntel der Gesamtflotte ausmachen, hätte dann einen Monat in Anspruch genommen.

"Bis Ende des Monats April wird die Abarbeitung voraussichtlich noch andauern", teilte die Verkehrsverwaltung auf eine parlamentarische Anfrage des AfD-Abgeordneten Gunnar Lindemann mit.

Weil die Wagen fehlen, müssen Fahrgäste vor allem auf den Linien U1 und U3 mit Kurzzügen und Zugausfällen leben.

In der Antwort erläutert die BVG, warum die Reinigung nicht schneller geht.

"Innerhalb einer 8-Stunden-Schicht können circa 50 Quadratmeter Graffiti, abhängig von der Größe und Art des Graffitis, entfernt werden", heißt es dort.

Die endgültigen Kosten könnten erst nach Abschluss der Arbeiten ermittelt werden.

Während des ganztägigen Warnstreiks waren die U-Bahnen laut BVG an 60 Orten abgestellt.

Über den Tag verteilt seien 75 Streifen eines Sicherheitsdienstes mit 150 Mitarbeitern zur Bewachung im Einsatz gewesen. Mehr Personal sei nicht möglich gewesen, da Wachleute "eine betriebliche Ausbildung zum Betreten der Bahnanlage" benötigten.

Die Sprayer und ihre Graffitis kosten die BVG jedes Jahr Unsummen – sowohl aufgrund der Reinigungsarbeiten, als auch wegen der Überwachung. (Symbolbild)
Die Sprayer und ihre Graffitis kosten die BVG jedes Jahr Unsummen – sowohl aufgrund der Reinigungsarbeiten, als auch wegen der Überwachung. (Symbolbild)  © 123RF (Symbolbild)

Titelfoto: 123RF (Symbolbild)


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