"Jelbi": BVG präsentiert neue Mobilitätsplattform und startet Testphase!

Berlin - Die Berliner Verkehrsbetriebe haben am Dienstag ihre neue Mobilitätsplattform "Jelbi" in die öffentliche Testphase geschickt. Über die Smartphone-App können Nutzer auf verschiedene Mobilitätsangebote für den Nahverkehr zugreifen.

"Jelbi" soll Berlins Mobilität verbessern.
"Jelbi" soll Berlins Mobilität verbessern.  © DPA

"Die Mobilität in Berlin ist so vielfältig wie in keiner anderen Stadt", sagte die BVG-Vorstandsvorsitzende Sigrid Nikutta. Die Herausforderungen seien enorm. "Wir sehen unsere Aufgabe darin, die Mobilität der Zukunft zu orchestrieren."

Gemeinsam mit dem Parkraummanager Apcoa eröffnete die BVG an der Berliner S- und U-Bahnhof-Station Schönhauser Allee zudem mit verschiedenen Partnern die zweite Station für Sharing-Fahrzeuge.

Neben Fahrrädern, E-Rollern und Autos sollen in Kürze auch elektrische Tretroller zum Angebot gehören. Sobald die Fahrzeuge zugelassen und verfügbar seien, würden die E-Scooter des kalifornischen Anbieters Tier bereitstehen, kündigte BVG-Finanzvorstand Henrik Haenecke an.

An den Jelbi-Standorten sollen zudem Ladestationen für die Gefährte bereit stehen. Voraussichtlich werden die neuartigen E-Tretroller noch im Juni offiziell im Straßenverkehr fahren dürfen.

Bereits zum Start der Testphase sei ein großes Netz an Partnern mit dabei, unter anderem der Berliner E-Roller-Anbieter Emmy und der Rad-Sharing-Dienst Deezer Nextbike, sagte Haenecke.

Im Sommer sollen dann weitere Anbieter wie Berlkönig und der Carsharing-Anbieter Oply folgen, etwas später auch Taxi Berlin. Weitere Partner werde es im Herbst geben. Die großen Car-Sharing-Anbieter DriveNow und Car2Go sind vorerst allerdings nicht dabei. Daimler verfolgt eine eigene Strategie mit der Plattform Moovel.

Die Jelbi-App soll eine "ausgefeilte Benutzeroberfläche" bieten, über den sich der Nutzer nur einmal anmelden und gegebenenfalls den Führerschein hochladen müsse, um alle Dienste zu nutzen, erklärte Christof Schminke, Deutschland-Geschäftsführer des litauischen Start-ups Trafi, das die App entwickelt hat.Die App biete verschiedene Routen-Empfehlungen und eine transparente Anzeige des Preises. Die Abrechnung erfolgt über die App.

Neben Fahrrädern, E-Rollern und Autos sollen in Kürze auch elektrische Tretroller zum Angebot von "Jelbi" gehören.
Neben Fahrrädern, E-Rollern und Autos sollen in Kürze auch elektrische Tretroller zum Angebot von "Jelbi" gehören.  © BVG/Jörg Carstensen

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