Darum kann sich heute entscheiden, ob die BVG bald noch länger streikt

Berlin - Nach zwei Warnstreiks bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) setzen sich die Tarifparteien erneut an einen Tisch.

Erst vor kurzem gab es zwei Streiktage der BVG.
Erst vor kurzem gab es zwei Streiktage der BVG.  © Kay Nietfeld/dpa

Heute ab 9 Uhr geht es wieder rund am Verhandlungstisch: Gewerkschafter und Arbeitgeberseite sprechen über die zukünftige Bezahlung von etwa 14.500 Beschäftigten der BVG und ihrer Tochter "Berlin Transport".

Das kündigte die Gewerkschaft Verdi an. Es wird allgemein mit einem langen Tag für alle verhandelnden Parteien gerechnet.

Der Ausgang steht dabei komplett in den Sternen!

Die Gewerkschaft will unter anderem eine 36,5-Stunden-Arbeitswoche bei vollem Lohnausgleich für alle Mitarbeiter der BVG. Heute muss knapp die Hälfte der Beschäftigten des Landesunternehmens 39 Stunden ackern - das sind alle Kollegen, die seit 2005 eingestellt wurden. Die BVG, also die Arbeitgeberseite, hält diese Forderungen für praktisch nicht umsetzbar.

Sollte es keine Einigung geben sind weitere Streiks sehr wahrscheinlich. Und für gewöhnlich werden Streiks mit der Dauer immer länger und härter. Auf Berlin könnten Wochen des Stillstands zukommen.

Beim letzten Streik fuhren immerhin die U-Bahnen.
Beim letzten Streik fuhren immerhin die U-Bahnen.

Titelfoto: Kay Nietfeld/dpa

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