Stillstand und Chaos in Berlin: BVG-Busfahrer streiken heute

Berlin - Knapp vier Wochen nach den letzten Warnstreiks müssen Berlinerinnen und Berliner erneut mit Einschränkungen im Nahverkehr rechnen (TAG24 berichtete).

"Wir sind die BVG" steht bei einer Kundgebung zum Streik von Arbeitnehmer der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und ihrer Tochtergesellschaft Berlin Transport vor der BVG Zentrale auf einem Plakat.
"Wir sind die BVG" steht bei einer Kundgebung zum Streik von Arbeitnehmer der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und ihrer Tochtergesellschaft Berlin Transport vor der BVG Zentrale auf einem Plakat.

Die Gewerkschaft Verdi hat die Busfahrer der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) dazu aufgerufen, am Donnerstag zwischen 03.30 und 22.00 Uhr die Arbeit niederzulegen.

U-Bahnen, Straßenbahnen sowie private Buslinien, die im Auftrag der BVG fahren, sind allerdings wie gewohnt unterwegs.

Die BVG teilte vorab auf ihrer Internetseite zum Busverkehr mit: "Wir gehen davon aus, dass die meisten Busse stillstehen werden und der Verkehr auch nach Beendigung des Warnstreiks noch einige Stunden unregelmäßig sein wird."

Mit dem Warnstreik wollen Arbeitnehmer und Gewerkschafter in den laufenden Tarifverhandlungen Druck auf die Arbeitgeberseite ausüben. Verdi fordert unter anderem eine 36,5-Stunden-Woche für alle rund 14.000 Beschäftigten bei vollem Lohnausgleich.

Die Arbeitgeberseite hält das nicht für umsetzbar. Die vierte Verhandlungsrunde ist für den 28. März angesetzt. Mitte Februar hatte es bereits einen großen Warnstreik in der Hauptstadt gegeben - damals waren U-Bahnen, Straßenbahnen und Busse betroffen.

Fahrgäste steigen aus einer U-Bahn der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) am Alexanderplatz aus.
Fahrgäste steigen aus einer U-Bahn der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) am Alexanderplatz aus.  © Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa

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