Nach 22 Tagen: Augsburgs Caiuby taucht wieder auf, doch nicht auf dem Fußballfeld!

Augsburg - Der FC Augsburg kämpft mit der "Causa Caiuby", der brasilianische Offensivspieler, der nicht aus dem Winterurlaub zurückkam (TAG24 berichtete). Nach 22 Tagen ist der 30-Jährige nun wieder aufgetaucht, doch nicht auf dem Fußballfeld.

Caiuby kam nach seinem Winterurlaub aus "privaten Gründen" nicht mehr zum FCA zurück. (Archivbild)
Caiuby kam nach seinem Winterurlaub aus "privaten Gründen" nicht mehr zum FCA zurück. (Archivbild)  © DPA

Caiuby Francisco da Silva ist wieder da - nach 22 Tagen Abwesenheit vom FCA. Wie die Bild Zeitung berichtete, tauchte der 30-Jährige zuerst in der Disco "Kesselhaus" auf. Der Fußballer feierte ausgelassen auf einer Hip-Hop-Party. Von den dort gemachten Fotoaufnahmen soll er alles andere als begeistert gewesen sein.

Mittlerweile wurde auch offiziell bestätigt, dass der Stürmer wieder da ist. Doch es ist auch klar, dass Caiuby nicht bleiben will.

Er möchte den FC Augsburg verlassen und in seine Heimat Brasilien zurückkehren. "Die Zeit zurückzukehren ist nah. Ich möchte näher bei meiner Familie sein", zitierte das brasilianische Internetportal "UOL Esporte" den Stürmer. Er wünscht sich eine brasilianische Meisterschaft mit der er die Copa Libertadores (südamerikanischer Fußballwettbewerb) bestreiten kann.

Der 30-Jährige hatte in den Wintervorbereitungen des FCA aus privaten Gründen gefehlt. Gerüchten nach hat Caiuby, der aus Sao Paulo stammt, Probleme mit der Mutter seines Kindes. Der fünfjährige Junge lebt bei seiner Mutter in Brasilien.

Caiuby hat in Augsburg noch einen Vertrag bis zum Sommer 2020, nach eigener Aussage jedoch Personen im Hintergrund, die an seiner Situation arbeiten.

Caiuby hatte Brasilien im Sommer 2008 in Richtung VfL Wolfsburg verlassen und spielt mittlerweile seit 2014 in Augsburg. In der abgelaufenen Winterpause hatte der Mittelfeldspieler nicht mit der Mannschaft trainiert.

Caiuby will nicht mehr beim FCA bleiben, sondern zurück nach Brasilien. (Archivbild)
Caiuby will nicht mehr beim FCA bleiben, sondern zurück nach Brasilien. (Archivbild)  © DPA

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